Speedtest

Bandbreite testen: Was wird da eigentlich geprüft?

Oft hat man den Eindruck, der DSL-Anschluss hält nicht das, was der Anbieter verspricht. Highspeed-Internet ist angekündigt, aber irgendwie läuft doch alles recht langsam. Dieser Eindruck kann durchaus richtig sein.

Schneckentempo© Heiko Barth / Fotolia.com

Wenn die Internetverbindung lahmt, muss das nicht unbedingt am Anbieter liegen, denn viele Faktoren haben einen Einfluss auf die DSL-Geschwindigkeit. An Anfang der Fehlersuche steht ein Bandbreiten-Test: Aber was wird da eigentlich getestet?

Unter Bandbreite versteht man einen Bereich zwischen zwei Frequenzen, zwischen denen eine Datenübertragung möglich ist. Je größer die Bandbreite, desto mehr Daten können in einem bestimmten Zeitraum übermittelt werden. Will man beim DSL-Anschluss die Bandbreite testen, testet man damit also die Geschwindigkeit oder Datenübertragungsrate dieses Anschlusses. Diese wird in Kilobit pro Sekunde (kbit/s) gemessen. Ein DSL-6000-Anschluss etwa verspricht eine Geschwindigkeit von bis zu 6000 kbit/s oder 6 Mbit/s. Das heißt aber nicht, dass diese Leistung auch erreicht wird.

Bandbreite testen im Internet

Mehr Klarheit schafft der Speedtest auf unserer Partnerseite Speedreport.de, mit dem man die aktuelle Bandbreite seiner Verbindung erfahren kann. Das Ergebnis ist natürlich nur ein ungefährer Wert und kann je nach Tageszeit und Netzauslastung unterschiedlich ausfallen. Deshalb ist es sinnvoll, die Bandbreite mehrmals zu testen. Der Test an sich ist ganz einfach, man benötigt nur wenige Klicks. Dieser Service ist kostenlos und eine gute Möglichkeit, ganz schnell die Bandbreite zu testen und die Geschwindigkeit des DSL-Anschlusses zu erfahren.

Bandbreite testen – Upstream und Downstream

Wollen Sie die Bandbreite testen, sollten Sie vorher alle Programme und Browser schließen, es sollten keine Downloads laufen. Beachten Sie beim Testen der Bandbreite, dass Sie zwischen Upstream und Downstream unterscheiden sollten. Die Geschwindigkeit, mit der DSL-Anbieter werben, bezieht sich auf den Downstream, der Upstream ist meist deutlich langsamer. Ist der Zugang auch insgesamt deutlich langsamer als erwartet, kann man mit einigen einfachen Mitteln versuchen, die Leistungsfähigkeit zu erhöhen, zum Beispiel durch einen Platzwechsel des Routers oder die Wahl eines anderen Kanals.

Weiterführende Links
Mehr zum Thema
  • DSL anschließen

    DSL-Anschluss

    Die meisten Internetzugänge werden in Deutschland über DSL realisiert. Der Begriff DSL (Digital Subscriber Line) bezeichnet eine Art von Übertragungsstandard, bei der Daten mit einer hohen Geschwindigkeit gesendet und empfangen werden können.

    weiter
  • Internetanschluss

    Router

    Wer mit mehreren Endgeräten über einen DSL-Anschluss ins Internet gehen möchte, der benötigt mehr als ein einfaches Modem. Hier kommt ein DSL-Router ins Spiel, mit dem man sich ein eigenes Heim-Netzwerk aufbaut.

    weiter
  • Tarifvergleich

    DSL-Geschichte

    Ende der 90er Jahre setzte sich eine neue Technologie durch, die deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten im Internet versprach – DSL. Auch heute noch ist DSL die am häufigsten genutzte Breitband-Technik in Deutschland.

    weiter
  • Browser

    Browser

    Das Surfen im Web wäre ohne Browser nur halb so schön, da ohne diesen eine grafische Darstellung der Inhalte nicht möglich wäre. Der heutige Markt bietet eine bunte Auswahl, die um die Vorherrschaft auf internetfähigen Geräten kämpfen.

    weiter
  • Highspeed Anschluss

    Upstream

    Der Upstream ist nichts anderes als die Uploadgeschwindigkeit. Diese ist bei herkömmlichem DSL, also ADSL, niedriger als der Downstream oder eben die Downloadgeschwindigkeit. Der DSL Upstream gibt an, wie viel Kilobit pro Sekunde hochgeladen werden können.

    weiter
Top