Risiken minimieren

Auf Reisen sicher surfen: Infos zur sicheren Hotspot-Nutzung

Drahtlose Hotspots boomen und werden schon lange nicht mehr nur von Geschäftsleuten genutzt. Doch insbesondere Privatnutzer vernachlässigen dabei häufig die Sicherheit. Eine Bundesinitiative gibt Tipps!

Hotspot© lassedesignen / Fotolia.com

Kaum ein Unternehmen kann heute auf das Internet verzichten - und das immer seltener auch auf Geschäftsreisen, denn der Zugriff auf E-Mails, Datenbanken und das Web an sich wird immer wichtiger. Firmenmitarbeiter nutzen dabei meist so genannte Hotspots, mit denen sie per Laptop drahtlos im Internet surfen. Gerade für sie und ihr Unternehmen spielt ein sicherer Internet-Zugang eine wesentliche Rolle. Verschiedene Broschüren der Initiative "Mittelstand sicher im Internet" erläutern die wichtigsten Regeln.

95 Prozent aller Unternehmen und Haushalte, so das Statistische Bundesamt in einer Broschüre über Informationstechnologien in Unternehmen und Haushalten, waren 2004 regelmäßig online. Gerade die Anforderungen im Geschäftsalltag verlangen eine schnelle Reaktion von Unternehmen - das Internet unterstützt sie dabei. Dies gilt auch auf Reisen: Wer von unterwegs aus E-Mails lesen, Kontakt zu Kunden aufnehmen oder mit Kollegen kommunizieren möchte, nutzt meist drahtlose lokale Netze und Hotspots. Wartezeiten werden so effektiv genutzt. Ob ein Kollege an seinem Schreibtisch oder unterwegs ist, spielt für die Unternehmen eine immer geringere Rolle.

WLAN - schnell zur Hand

Um drahtlos surfen zu können, brauchen Geschäftsreisende neben einem Laptop lediglich eine Empfangs- und Sendestation (Hotspot). Diese finden sie immer häufiger in Flughäfen, Hotels und Messehallen, aber auch in Cafés und Restaurants. Für Deutschland verzeichnet beispielsweise portel.de bereits über 7.800 professionell betriebene Business-Hotspots - Tendenz steigend.

WLAN - aber sicher

Doch so angenehm das mobile Arbeiten auch ist, birgt es doch Sicherheitsrisiken: Die Zahl der Viren und anderer Schädlinge, die speziell mobile Geräte angreifen, steigt immer weiter an - die Sicherheit der Daten ist entsprechend gefährdet. Vorbeugen kann, wer einige Regeln im Umgang mit Hotspots beachtet: Eine Personal-Firewall-Software und aktuelle Anti-Virus-Programme sind Grundelemente der IT-Sicherheit. Zudem sollten sich Nutzer immer mit einfachen Rechten und nicht als Administrator anmelden. WLAN-Komponenten sollten deaktiviert werden, sobald sie nicht mehr benötigt werden.

Mobile Kommunikation im Detail

"Mittelstand sicher im Internet", eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit und des Bundesministeriums des Innern, zeigt, wie jeder Einzelne seine IT-Sicherheit verbessern kann. Wer mobil sicher surfen will, findet unter www.mittelstand-sicher-im-internet.de weitere Informationen, beispielsweise den Beitrag "WLAN sicher nutzen: Hotspot-Checkliste" sowie die Broschüre "Sichere Nutzung mobiler Kommunikation".

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Link zur Broschüre "WLAN"

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