Die private Unfallversicherung bietet zusätzlichen Schutz

Kommt es zu einem Unfall am Arbeitsplatz, dann sind die Berufsgenossenschaften und die Pflegeversicherung zuständig, aber was ist mit Unfällen, die im Haushalt und in der Freizeit passieren? Hier ist die private Unfallversicherung zuständig. Wer sich wirklich sicher fühlen will, der ist in jedem Fall gut beraten, eine private Unfallversicherung abzuschließen, denn sie kommt für Unfälle auf, für die sich keine andere Versicherung zuständig fühlt.

Gesetzliche und private Unfallversicherung – wo liegt der Unterschied?

Alle Angestellten, Arbeiter, alle Studenten und Schüler sowie Auszubildenden sind gesetzlich unfallversichert. Die meisten Unfälle passieren aber tatsächlich nicht am Arbeitsplatz, und da hier die gesetzliche Unfallversicherung nicht greift, sollte man über eine zusätzliche private Abversicherung nachdenken.

Wer sich für eine private Unfallversicherung interessiert, der sollte unseren Rechner nutzen, um einen passenden Anbieter zu finden und Tarife sowie Leistungen zu vergleichen.

Wer braucht eine private Unfallversicherung?

Alle, die freiberuflich oder selbstständig arbeiten, sind nicht gesetzlich unfallversichert, sie müssen sich selbst um eine Absicherung kümmern. Einige Berufsgruppen sind dabei besonders gut beraten, diese private Unfallversicherung abzuschließen. Das gilt beispielsweise für selbstständige Handwerker und alle, die mit schwerem Gerät oder auf Gerüsten arbeiten oder sich anderen Gefahren aussetzen. Auch wer in der Freizeit gern werkelt oder Extremsportarten betreibt, ist ein Kandidat für eine private Unfallversicherung. Schließlich gibt es natürlich Risiken, die trotz aller Vorsicht jeden betreffen. In Deutschland ereignen sich jedes Jahr rund neun Millionen Unfällen im privaten Umfeld, also beim Sport, in der Freizeit und im Haushalt. Jeder, der sich hier finanziell absichern möchte, kann ebenfalls zur privaten Unfallversicherung greifen.

Worauf sollten man besonders achten?

Unfallversicherungen müssen nicht zwangsläufig teuer sein. Entscheidend ist, was die Versicherung bezahlt, wenn es zu einem Unfall kommt. Besonders, wer spezielle Risiken eingeht, sollte sichergehen, dass diese auch abgesichert sind und nicht ein Tauchunfall oder Vergiftungen ausgeschlossen sind. Deshalb sollte man neben den Leistungen vor allem die Konditionen der Anbieter miteinander zu vergleichen, um so das beste Angebot zu bekommen. Die Beiträge zur Unfallversicherung lassen sich leider nicht pauschalisieren, denn jeder Versicherte stellt andere Ansprüche an seine Versicherung. Wer wissen will, was an Kosten auf ihn zukommt, der bekommt mit unserem Rechner für die private Unfallversicherung die nötigen Informationen.

Welche Vorteile hat eine Unfallzusatzversicherung?

Von der privaten Unfallversicherung abzugrenzen ist die Unfallzusatzversicherung. Diese wird als Zusatz-Baustein zu Lebensversicherung oder privaten Rentenversicherungen angeboten. Wer sich als Versicherter dafür entscheidet, der sichert bei seinem Tod seine Angehörigen ab. Sollte der Versicherungsnehmer bei einem Unfall versterben, dann bekommt seine Familie die im Vorfeld vereinbarte Summe aus der Unfallzusatzversicherung. In diesem Fall wird die Unfallzusatzversicherung zu einer Art Lebensversicherung.

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