Private Krankenversicherung: Für wen sich ein Wechsel lohnt
In Deutschland gibt es zwei Arten der Krankenversicherung: die gesetzliche Krankenkasse und die gesetzliche Krankenversicherung. Letztere ist ein privatrechtlich organisiertes Unternehmen, bei dem natürlich auch Gewinne erzielt werden sollen. In Deutschland sind etwas mehr als zehn Prozent der Bevölkerung ausschließlich in einer privaten Krankenversicherung versichert, also ungefähr 9 Millionen Menschen.
Wer sich in einer privaten Krankenversicherung vollversichern will, muss als Arbeitnehmer entweder über ein bestimmtes Jahres-Einkommen verfügen - dieses muss über der Versicherungspflichtgrenze liegen, oder er muss selbständig sein. Auch Beamten und Studenten sowie Freiberufler können sich privat krankenversichern. Studenten müssen sich allerdings beim Einschreiben oder nach Auslaufen der Familienversicherung von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenkasse befreien lassen. Bis zum 30. Lebensjahr können sie einen vergünstigten Studententarif in Anspruch nehmen.
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Private Krankenversicherung
Der Wechsel in die private Krankenversicherung sollte gut überlegt sein. Wer wechseln möchte, kann hier ein kostenloses Angebot anfordern.
Private Krankenversicherungen
Private Krankenversicherung kann Risikozuschlag verlangen
Ansonsten richtet sich der zu zahlende Beitrag außer in den meisten Basis-Tarifen auch noch nach Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand und Einkommen sowie den gewünschten Leistungen. So muss, wenn bestimmte Krankheitsrisiken festgestellt werden, häufig ein Risikozuschlag gezahlt werden. Alternativ können auch bestimmte Leistungen ausgeschlossen werden. Wer in eine private Krankenversicherung wechseln möchte, sollte neben den Beiträgen vor allem auch nach den Leistungen schauen: Für die Erstattung von medizinischen Behandlungen sollte die private Krankenkasse den 3,5 fachen Satz der Gebührenverordnung erstatten und zwar sowohl bei stationären als auch bei ambulanten Behandlungen. Das gleiche gilt für Kosten, die durch den Zahnarztbesuch entstehen. Die Zusage der Kasse zur Erstattung dieses Satzes ermöglicht dem Versicherten den Gang zum Facharzt und den Besuch von Privatpraxen - und zwar ohne das Risiko auf hohen Kosten sitzen zu bleiben.
Tarifrechner für private Krankenversicherung hilft Angebote zu vergleichen
Vor dem Wechsel in eine private Krankenversicherung sollte man immer auch daran denken, dass man die Kosten für Behandlungen und Medikament zunächst erst einmal selbst bezahlen muss und die Kasse diese erst später erstattet. Wer sich entscheidet, wieder zurück in die gesetzliche Krankenkasse zu wechseln, hat es teilweise nicht leicht, denn diese nimmt Privatversicherte nur dann wieder auf, wenn diese versicherungspflichtig werden und unter 55 Jahren alt sind. Auch muss das Einkommen unter die Pflichtgrenze gefallen sein.
Alternativ zu einer Vollversicherung in der privaten Krankenversicherung kann man aber auch private Zusatzversicherungen abschließen, beispielsweise für Krankenhausaufenthalte. Häufig kommt diese Lösung auf Dauer gesehen günstiger. Welcher Versicherungstyp sich für Sie am ehesten lohnt, finden Sie am besten anhand unseres Tarifrechners heraus. Wer sich entschieden hat, in eine private Krankenversicherung zu wechseln, kann die Angebote der verschiedenen Anbieter ebenfalls über einen Tarifrechner vergleichen.





