Photovoltaikanlage – Kosten und Leistung

Photovoltaik VergleichDie Installation einer Photovoltaikanlage bringt viele Vorteile, wenn man bereit ist ein wenig zu Investieren.

Die Vorteile einer Photovoltaikanlage liegen auf der Hand: Eine Photovoltaikanlage bietet eine nachhaltige und günstige Energieversorgung. Entspricht der Hausbau den Richtlinien, können zur Finanzierung kostengünstige Darlehen beantragt werden. Bei einer Sanierung erfährt das Gebäude durch die qualitativ hochwertige Photovoltaikanlage eine Wertsteigerung. Durch die Einspeisung ins öffentliche Netz kann der Hausherr sogar zum „Kleinunternehmer“ werden. Doch um in den Genuss dieser Vorteile zu kommen, wird der „Häuslebauer“ oder Sanierer auch damit auseinandersetzen müssen, wie viel in seinem Fall eine Photovoltaikanlage kosten wird.

Anschaffungskosten der Photovoltaikanlage

Eine Photovoltaikanlage besteht im Wesentlichen aus Solarmodulen zur eigentlichen Energiegewinnung, einem Wechselrichter zur Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom sowie dem Stromzähler, der Verbrauch und Einspeisung misst. Bei Photovoltaikanlagen wird die Leistung in Kilowatt peak (kWp) angegeben. „Peak“ bedeutet nichts anderes als Höchstwert unter standardisierten Bedingungen. Die tatsächliche Leistung ist somit immer standortabhängig.

Die Anschaffungskosten richten sich nach der Größe bzw. Fläche der Photovoltaikanlage. Um ein kWp Leistung zu erreichen ist eine Fläche von ca. 9 qm nötig. Photovoltaikanlagen auf Einfamilienhäusern liegen in einer Größenordnung von 3 bis 5 kWp, was in etwa einem Platzbedarf von 30 bis 50 Quadratmetern entspricht. Je nach Dimension, Qualität und Ausstattung kann die Investitionssumme bis zu 15.000 € betragen. Ein erstes Bild über die anfallenden Photovoltaikanlage-Kosten liefert Ihnen unser Photovoltaik-Rechner.


Betriebskosten von Photovoltaikanlagen

Die Betriebskosten einer Photovoltaikanlage fallen in erster Linie zur Wartung der Photovoltaikanlage an. Da sich Verschmutzung negativ auf die Leistung auswirken, macht es Sinn, die Photovoltaikanlage von Zeit zu Zeit von einer Reinigungsfirma säubern zu lassen. Im Schnitt schlägt diese Dienstleistung mit etwa zwei Euro je Quadratmeter zu Buche. Ferner muss die Anlage auch versichert werden. Empfehlenswert ist neben der Betreiber-Haftpflicht eine Allgefahren-Versicherung.

Die Gesamtkosten liegen bei rund 180 Euro pro Jahr. Ist die Anlage mit einer dreiphasigen Spannungsüberwachung versehen, muss diese alle drei Jahre von einem Fachmann geprüft und protokoliert werden. Ein Wartungsvertrag für ein Einfamilienhaus kostet zwischen 150 und 250 Euro pro Jahr. Schließlich zählt zu den Betriebskosten auch die Zählermiete von etwa 40 Euro pro Jahr.

SolarzellenDie PV-Anlage sollte regelmäßig von einem Experten gewartet werden, sodass ein gleichbleibend hoher Ertrag gesichert ist.


Rendite der Photovoltaikanlage berechnen

Im Gegensatz zu beispielsweise einem Auto, das beständig an Wert verliert, fällt die Solarinvestition positiv auf. Es lässt sich fast sagen: Je höher die Anschaffungskosten, desto besser für den Hausherrn. Denn höhere Anschaffungskosten bedeuten im Idealfall größere Solarmodulfläche und bessere Qualität. Sie stehen somit für bessere Einspeisevergütung, zeitnahe Amortisation und lange Lebensdauer. Dies bedeutet jedoch auch, dass die Kosten für so ein Projekt erheblich schwanken können. Gute Planung ist hier das A und O.

Solarförderung

Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen

Die sogenannte Einspeisevergütung legt fest, wie viel Geld Besitzer einer Photovoltaikanlage für den eingespeisten Strom bekommen. Infos rund um das EEG und die Einspeisevergütung finden Sie hier:

Infos zur Einspeisevergütung

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