Photovoltaik: Berechnung von Kosten und Abschreibung

Um in den Genuss der Vorzüge einer Photovoltaikanlage zu kommen, ist eine sorgsame Planung notwendig. Schon kleine Fehler können zu Ertragseinbußen führen und so das Kosten-Nutzen-Verhältnis Ihrer Photovoltaik-Anlage negativ beeinflussen. Zu einer soliden Photovoltaik Finanzierung müssen daher konkrete Berechnungen stattfinden. Mit dem Photovoltaik-Rechner erfahren Sie, wie hoch die Einspeisevergütung für Ihre geplante Anlage durchschnittlich ausfällt. Der Rechner bezieht alle wichtigen Parameter wie nutzbare Dachfläche, Dachausrichtung und Dachneigung in die Analyse mit ein.



Aufbau und Funktionsweise einer Photovoltaik-Anlage

Die Bausteine der Photovoltaikanlage bestehen im Wesentlichen aus den Solarmodulen, den Wechselrichtern und Zählern sowie den Installationselementen. Art und Umfang der Photovoltaikanlage wirken sich direkt auf die Herstellungskosten aus. Die Herstellungskosten entsprechen der Investitionssumme und können, im Gegensatz zu den Betriebskosten, nicht vollständig im Jahr der Zahlung abgesetzt werden. Nach den offiziellen AfA-Tabellen (Absetzung für Abnutzung) wird eine Nutzungsdauer von 20 Jahren angesetzt. Beispiel: Bei einer linearen Abschreibung (gleich hohe Abschreibungsbeträge) könnten jährlich 5 Prozent der Investitionssumme angesetzt werden (100 Prozent dividiert durch 20 Jahre = 5 Prozent).

Photovoltaik-Berechnung: Unterhaltskosten berücksichtigen

SolarenergieWer eine Photovoltaikanlage installieren möchte, der sollte sich fachmännische Hilfe holen, damit am Schluss der größtmöglichste Ertrag steht.

Durch die kompakte Bauweise und das Fehlen von beweglichen Bauteilen sind Solarmodule sehr robust und widerstandsfähig. Herstellergarantien über 20 Jahre sind keine Seltenheit. Dennoch sollten Wartungsintervalle eingehalten werden. Der Anlagenbetreiber kann mit seinen Berechnungen selbst Störungen auf die Spur kommen. Sind beim Vergleich der Jahresstromerlöse starke Schwankungen aufgefallen? Bei den in Reihe geschalteten Solarmodulen gilt: Die Stärke einer Kette bestimmt immer ihr schwächstes Glied. Von den vielen Hundert Solarzellen, die in der Photovoltaikanlage eingebettet sind, kann eine einzige kränkelnde Zelle die Gesamtleistung verringern.

Finanzierung und Förderung von Photovoltaik-Anlagen

Die Installation einer Photovoltaikanlage ist mit hohen Investitionskosten verbunden. Um den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu fördern, greifen aber Bund und Länder Bauherren mit verschiedenen Förderprogrammen unter die Arme. Beispielsweise erhalten Solaranlagenbesitzer für den Strom, den sie ins öffentliche Netz einspeisen, die sogenannte Einspeisevergütung. Darüber hinaus ist eine Finanzierung über geförderte Kredite möglich. Im Rahmen von regionalen Förderprogrammen können Hauseigentümer zudem von Investitionszulagen profitieren.

Photovoltaik-Berechnung: Rendite auch durchs Finanzamt?

Mit einer Photovoltaikanlage wird der Anlagenbetreiber zum lukrativen Solarstromerzeuger. Da freut sich auch das Finanzamt. Laut einer Regelung ist jeder Solarstromeinspeiser, der mehr als 50 Prozent des erzeugten Stroms ins Netz einspeist, umsatzsteuerpflichtig. Durch die sogenannte „Kleinunternehmerregelung“ (Jahresumsatz max. 17.500 €; Stand: Februar 2013) kann er sich von dieser Pflicht befreien lassen. Die Umsatzsteuerpflicht birgt jedoch einen großen Vorteil. Für die Investition musste der Hausherr ja ebenfalls Steuern (Mehrwertsteuer) bezahlen. Diese wird beim Finanzamt geltend gemacht und führt dann zur Vorsteuererstattung. Auch die in den Betriebskosten enthaltenen Mehrwertsteuerbeträge werden zurückerstattet. Sparfüchse wenden sich am besten an den Steuerberater.

Eis und Schnee

Photovoltaik-Anlage vor Eis und Schnee schützen

Besonders im Winter sollte man ein Auge auf seine Anlage haben, denn Eis oder Schnee können der Photovoltaik-Anlage schaden.

Solaranlage: Schäden durch Schnee
Nachhaltigkeit

Photovoltaik-Förderung: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz

Die Stromerzeugung einer Photovoltaik-Anlage wird durch das Erneuerbare-Energien-Gesetzt - kurz: EEG - gefordert. Mehr dazu erfahren Sie hier:

Infos zum Erneuerbare-Energien-Gesetz
Top