Heizstrom-Tarife vergleichen

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Alternative Nachtstromtarife sind an vielen Orten verfügbar

Nachtstromtarife sind Tarife, bei denen Strom in Zeiten eines allgemein geringeren Verbrauchs angeboten wird. Sie werden daher Nachtstromtarife genannt, weil vor allem nachts und am Wochenende eine solche Schwachlastzeit veranschlagt wird. Nachtstromtarife wurden in den 70er Jahren eingeführt, um Kraftwerke von Stromerzeugern möglichst gleichmäßig auszulasten.

Heutzutage ermöglichen neue Technologien der Kraftwerke jedoch eine kontinuierlichere Nutzung des Stroms. Daher ist das Argument, dass Heizen mit Strom zu Nachtstromtarifen sei umweltfreundlich, hinfällig. Nachtstromtarife für Nachtspeicherheizungen werden dennoch weiterhin angeboten, denn gerade in älteren Wohnungen laufen noch viele Heizungen dieser Art. Zum Teil zahlt man aber auch den gleichen Preis für Tag- und Nachtstrom. Es lohnt sich alternativ folglich auch, die Preise der regulären Stromtarife zu vergleichen.

Nachtstromtarife bedeuten keine Ersparnis beim Heizen

Obwohl Nachtstromtarife bereits verbilligt sind, kann nicht wirklich von einer Ersparnis beim Heizen die Rede sein. Das Heizen mit Strom ist daher so unökonomisch, weil bei der doppelten Umwandlung von gewonnener Wärmeenergie in Strom und umgekehrt sehr viel Energie verloren geht.

HeizungseinstellungenDa kann man noch so viele Energiespartipps anwenden - obwohl es spezielle Nachtstromtarife gibt, bleibt Heizen mit Strom teuer.© Gina Sanders / Fotolia.com

Wer eine Nachtspeicherheizung besitzt und daher an die Nachtstromtarife gebunden ist, kann noch nicht von einer so großen Auswahl an alternativen Anbietern profitieren wie es die Stromkunden mit regulären Tarifen tun.

Eine Verbesserung ist laut einer Vereinbarung mit dem Bundeskartellamt geplant, trotzdem: Wer die Möglichkeit auf einen Wechsel des Heizsystems hat, ist klar im Vorteil. Eine Analyse der Nachtstromtarife der letzten Jahre ergibt, dass sogar in Zeiten der Spitzenpreise von Heizöl das Heizen mit Öl günstiger ist als mit Strom.

Nachtstromtarife und Nachtspeicherheizungen möglichst verbannen

Der Betrieb einer Nachtspeicherheizung verursacht einen hohen Ausstoß an Schadstoffen und CO2, zwar nicht an der Heizung direkt, aber in der Erzeugung im Kraftwerk. Die Gesetzgebung hatte daher in der Energieeinsparverordnung vorgesehen, dass Nachtspeicherheizungen in Mehrfamilienhäusern schrittweise ersetzt werden sollten. Diese Regelung wurde wieder gekippt, dennoch sollte man langfristig über einen Heizungswechsel nachdenken. Da Förderprogramme eine Umrüstung der Heizungsanlage teilweise auch unterstützen, lohnt es, sich frühzeitig der überteuerten Nachtstromtarife zu entledigen und in ein anderes Heizsystem zu investieren. Auf lange Sicht spart man so auch Energiekosten.

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