Kein Schaden

Zwischenfall in schottischem Atomkraftwerk

Zwei Dutzend Brennstäbe fielen im schottischen Atomkraftwerk Chapelcross zu Boden - Reaktor wurde abgeschaltet.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
Wie erst gestern bekannt wurde, sind am Donnerstag vergangener Woche im schottischen Atomkraftwerk Chapelcross zwei Dutzend abgebrannte Uranbrennstäbe aus einer Haltevorrichtung zu Boden gefallen. Der Reaktor 3 des Atomkraftwerks wurde daraufhin auf unbestimmte Zeit abgeschaltet.

Der Unfall, der - so ein Sprecher - lediglich eine "minimale Gefahr" geborgen hätte, ereignete sich beim Auswechseln der Brennstäbe. Um einen Brand zu verhindern, habe man die Vorrichtung sogleich mit Kohlendioxid besprüht. Die Brennstäbe seien durch den Vorfall nicht beschädigt worden. Die Atomaufsichtsbehörde NII hat umgehend Ermittlungen eingeleitet.

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