Insolvenzverfahren eröffnet

Zweitausend Stromvertrieb überträgt Kundenbestand auf die DSA Deutsche Strom AG

Wie bereits Anfang März bekannt wurde, musste der Stromanbieter Zweitausend Stromvertrieb aus Porta Westfalica Insolvenz beantragen. Jetzt haben der vorläufige Insolvenzverwalter und die DSA eine Übertragung der Kundendaten bekannt gegeben.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com
Bereits am 9. März ist das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Zweitausend Stromvertrieb AG, Stromanbieter aus Porta Westfalica, eingeleitet worden. Der Hamburger Stromanbieter DSA Deutsche Strom AG und der vorläufige Insolvenzverwalter, der Düsseldorfer Rechtsanwalt Dr. Frank Kebekus, haben sich nunmehr auf die Übernahme des Kundenbestandes der Zweitausend Stromvertrieb AG durch die DSA Deutsche Strom AG geeinigt. Die DSA Deutsche Strom AG zahlt für die Übernahme des Kundenbestandes einen einmaligen Pauschalbetrag in die Insolvenzmasse, über dessen Höhe Stillschweigen vereinbart wurde.
Das könnte Sie auch interessieren
  • Hochspannungsleitung

    ares bestätigt: DSA-Kunden erhalten bald Post

    Nachdem die Deutsche Strom AG (DSA) Ende vergangenen Monats Insolvenz anmelden musste und die Daten der über 40.000 Kunden von ares übernommen wurden, bestätigte der Berliner Stromanbieter heute, dass alle DSA-Kunden dieser Tage ein neues Angebot vorgelegt bekommen. Details wurden aber noch nicht bekannt.

  • Strompreise

    DSA: Wohin mit den Kundendaten?

    Die Insolvenz des Hamburger Stromanbieters DSA ist nicht nur für Mitarbeiter und Kunden unangenehm, sie erschüttert auch den deutschen Strommarkt. Denn es verschwindet einer der letzten verbliebenen unabhängigen Anbieter von der Bildfläche. Jetzt wird es für DSA-Chef Schack darum gehen, die Kundendaten gewinnbringend zu verkaufen. Aber wohin?

  • Hochspannungsmasten

    Aus und vorbei: Zweitausend Stromvertrieb wird am Donnerstag Insolvenz beantragen

Top