Zweitausend Stromvertrieb: Noch keine endgültige Entscheidung

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com
Für die Mitarbeiter des Zweitausend Stromvertrieb war es vermutlich ein unruhiges Wochenende. Schließlich stand ihre und die Zukunft der 35 000 Kunden des Stromversorgers aus Porta Westfalica auf dem Spiel. Wie das strom magazin exklusiv am Freitag berichtete, befindet sich der Stromversorger derzeit in finanziellen Schwierigkeiten (bitte lesen Sie hier).


Auch heute konnte Zweitausend Stromvertrieb-Chef Rainer Diesselhorst noch keine Entwarnung geben. "Wir arbeiten fieberhaft an einer Lösung des Problems", sagte er dem strom magazin in einem Telefongespräch. Dabei sei die Zusammenarbeit mit der Hamburger DSA Deutsche Strom AG nur eine der möglichen Optionen. Diesselhorst zeigte sich hoffnungsvoll, dass es dem Zweitausend Stromvertrieb möglicherweise allein gelinge, die Kunden aus der seit dem 1. März andauernden Notstromversorgung durch die Regionalversorger, zu befreien. "Es sieht ganz gut aus", versprach er. Auf jeden Fall wird eine Entscheidung bis Donnerstag gefallen sein.


Noch ein Tipp an die Zweitausend Stromvertrieb-Kunden: Die Regionalversorger werden sich bei Ihnen melden und Sie bitten, einen neuen Stromvertrag zu unterschreiben, da Ihr derzeitiger Stromversorger lieferunfähig ist. Wenn Sie diesen Vertrag abschließen, versuchen Sie, die Laufzeit so kurz wie möglich zu halten. Ihr Regionalversorger wird möglicherweise versuchen, Sie zwölf Monate zu binden. Versuchen Sie, mit ihm maximal drei Monate auszuhandeln.

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