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Zusammenschluss von Elektromark und Stadtwerken Hagen: Mark-E startet 2002

Mark-E AG heißt das Unternehmen, das aus dem Zusammenschluss der Stadtwerke Hagen mit der Elektromark AG entsteht. Ab Januar 2002 will der Energieversorger seine Service-Leistungen intensivieren.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Der Zusammenschluss zwischen Elektromark und den Stadtwerken Hagen ist zum Jahreswechsel perfekt, und auch der neue Name ist gefunden: Die Aktiengesellschaft Mark-E startet Anfang Januar 2002 in den Energiemarkt.

Elektromark und die Stadtwerke Hagen hatten bereits 1999 erste Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss aufgenommen, die schließlich in der Ausarbeitung entsprechender Verträge mündeten, insbesondere eines Aktienkaufvertrags. Elektromark hielt bereits einen 40-prozentigen Anteil an den Stadtwerken, mit dem Vertrag wurden die verbleibenden 60 Prozent zu einem Preis von 345 Millionen DM übertragen. Mark-E wird sich ab Januar 2002 auf ein Kerngeschäft rund um die Strom- und Gasversorgung konzentrieren und kerngeschäftsnahe Beteiligungen ausbauen. "Wir sehen die Verwurzelung in der märkischen Region als entscheidende Basis unseres Geschäfts", erläuterte der technische Vorstand Dr. Rüdiger Bäumer. "Verlässlichkeit, Vertrauen und Kontinuität sind Werte, die eine lange Tradition bei den beiden Partnerunternehmen haben. Sie spielen auch in Zukunft eine wichtige Rolle."

Mark-E will insbesondere die Service-Leistungen für die Kunden intensivieren. Privat- und Geschäftskunden werden zentral über ein Service Center betreut. Vor Ort sind die Kundenbüros - zukünftig "Mark-E-Foren" - Anlaufstellen und Kommunikationszentren für Tarif- und Energieberatung. Das Unternehmen hat derzeit sieben produzierende Standorte zur Energieerzeugung und Wassergewinnung und wird etwa 1250 Mitarbeiter ab Januar beschäftigen.

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