Zum Weltspartag: 1000 Mark Energiekosten sparen und Zinsen in Ökostrom anlegen

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ruft anlässlich des heutigen Weltspartags alle Haushalte auf, ihre Chancen zum Einsparen von Energie optimal zu nutzen. Das bringe nicht nur hohe Entlastungen für die Haushaltskassen, sondern nütze auch der Umwelt und schone die natürlichen Ressourcen.


Nicht nur reines Geldsparen, sondern auch das Reduzieren des Energieverbrauchs bei Heizung, Warmwasser und Strom fördere den Sparwillen in der Bevölkerung. Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt könne pro Jahr rund zwanzig Prozent Strom sparen, wenn alle Möglichkeiten zum Energiesparen angewendet würden. Dazu gehöre vor allem die Vermeidung des Stand-by-Betriebs der Heimelektronik. In ständiger Bereitschaft gehalten würden Fernseher, Receiver, Videogeräte, Computer, Drucker, Kopier- und Faxgeräte bundesweit pro Jahr die Stromproduktion aus zwei Großkraftwerken verschwenden. Weitere Stromsparmöglichkeiten seien laut BUND der Einsatz von Energiesparlampen, der Kauf verbrauchsarmer Waschmaschinen und Kühlschränke sowie das Optimieren von Heizungen und Warmwassergeräten. Ein kleines blaues Energie-Sparbuch, das der BUND an alle Interessenten versendet, gibt konkrete Hinweise, wie ein durchschnittlicher Haushalt ohne großen Aufwand rund 1000 Mark jährlich einsparen kann.


"Bürgerinnen und Bürger, die ihre persönlichen Einsparmöglichkeiten für Strom und Energie optimal ausschöpfen, tun nicht nur Gutes für ihr eigenes Sparbuch, sondern auch für die Umwelt- und Klimaschutzziele", sagte Dr. Gerhard Timm, BUND-Bundesgeschäftsführer in Berlin. "In einer Woche beginnt im holländischen Den Haag der Weltklimagipfel. Das Treibhaus Erde wird durch immer stärkere Naturkatastrophen, durch Stürme und Überschwemmungen bedroht. Mit dem Einsparen von Energie kann jeder helfen, den Ausstoß von Klimagasen in die Atmosphäre zu verringern."


Der BUND ruft außerdem dazu auf, Ökostrom von Anbietern zu beziehen, die mit dem Grünen-Strom-Label ausgezeichnet worden sind. Weil diese Stromanbieter in Solar-, Biogas- und Windenergie investieren, lässt sich so der Anteil erneuerbarer Energien bei der Stromerzeugung steigern.


Weitere Informationen unter www.sparwatt.net.

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