Bilanzplanung

Zeitung: RAG-Aktionär rechnet 2020 mit Ende des Bergbaus

ThyssenKrupp geht davon aus, dass der deutsche Steinkohlebergbau spätestens in 15 Jahren auslaufen wird. Der RAG-Aktionär hat das Jahr 2020 als Bergbauende in seine Bilanzplanungen aufgenommen. Die Rückstellungen für Altlasten wurden gleichzeitig um 32 Millionen Euro erhöht.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Essen (ddp-nrw/sm) - Der RAG-Aktionär ThyssenKrupp rechnet einem Zeitungsbericht zufolge in seinen Bilanzplanungen mit einem Ende des deutschen Steinkohlebergbaus in 15 Jahren. Finanzvorstand Stefan Kirsten sagte der "Westdeutsche Allgemeinen Zeitung" (Freitagausgabe): "Rechnerisch gehen wir in unserer Bilanzplanung davon aus, dass der Bergbau 2020 ausläuft."

Weil die Altlasten des Bergbaus dann schneller zu sanieren seien als bisher angenommen, erhöhe ThyssenKrupp in seiner Bilanz die dafür reservierten Rückstellungen um 32 Millionen auf 142 Millionen Euro, heißt es weiter.

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