Keine Geduld

Zeitung: Kommunen wollen EnBW-Anteile verkaufen

Offenbar wollen verschiedene Kommunen nicht mehr auf den "auf unbestimmte Zeit" verschobenen Börsengang der EnBW warten und versuchen deshalb, ihre Anteile an ein Bankenkonsortium um die Deutsche Bank zu verkaufen. Das berichten jedenfalls die "Stuttgarter Nachrichten".

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Informationen der "Stuttgarter Nachrichten" zufolge, wollen einige Kommunen ihre Anteile am Energieversorger EnBW an ein Bankkonsortium verkaufen. Bei diesem sollen sie dann bis zum geplanten Börsengang verbleiben.

Als Grund nannte die Zeitung die Verschiebung des Börsengangs auf unbestimmte Zeit. Da die Kommunen darauf nicht mehr warten wollten, versuchten sie mit dem Verkauf u.a. an die Deutsche Bank, die Anteile sofort zu Geld zu machen. Allerdings hat die EnBW ein Mitspracherecht, da die betroffenen Namensaktien nur mit Zustimmung der Gesellschaft gehandelt werden dürften.

Wie die "Stuttgarter Nachrichten" weiter berichten, befinden sich noch immer 17 Prozent des EnBW-Kapitals in den Händen der Kommunen.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Strom sparen

    Zeitung: EnBW plant Einstieg bei VNG

    Der Machtkampf um den ostdeutschen Energieversorger VNG ist offenbar entschieden. EWE plant den Verkauf seiner Beteiligung an der VNG und gibt damit den Versuch auf, eine Mehrheit an dem Unternehmen zu erwerben. Als Käufer der Beteiligung von 48 Prozent steht Medienberichten zufolge EnBW bereit.

  • Strom sparen

    Städte verkaufen EnBW-Anteile

    140 Städte und Gemeinden des Landeselektrizitätsverbands Württemberg und des Gemeindeelektrizitätsverbands Schwarzwald-Donau haben 11,88 Prozent der Anteile am drittgrößten deutschen Energieversorger EnBW an die Deutsche Bank und die HSBC Trinkhaus & Burkhardt in Düsseldorf verkauft. Diese sollen 850 Millionen Euro gezahlt haben.

  • Strom sparen

    EnBW steigt in den internationalen Kapitalmarkt ein

    Mit einer "bedingten" Wandelanleihe will die EnBW Mittel von etwa 500 Millionen Euro verfügbar machen.

Top