Strom in der Werbung

Zeitschriften mit rückläufigem Anzeigengeschäft

Die Werbeflaute des vergangenen Jahres hat auch die Publikumszeitschriften erfasst - zumindest die Energiebranche aber dürfte wie bereits im Jahr davor für stabile Umsätze gesorgt haben.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Wie der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.V. (VDZ) auf Basis einer eigenen Untersuchung heute in Berlin mitteilte, schlossen die Publikumszeitschriften das Jahr 2001 mit einem Rückgang ihrer Anzeigenseiten ab - gegenüber dem Boomjahr 2000 verlor man 5,9 Prozent. Insgesamt buchte die werbungtreibende Wirtschaft im abgelaufenen Jahr bei den rund 400 vom VDZ erfassten Zeitschriften 253.407 Anzeigenseiten. Dies sind 15.745 Anzeigenseiten weniger als im Vorjahr.

Börsengänge, Internet-Companys, Liberalisierungen in den Telekommunikations- und Strommärkten sowie "Übernahmeschlachten" hatten im Jahr 2000 bei den Publikumszeitschriften zu überproportional gestiegenen Werbeeinnahmen in Höhe von zwölf Prozent geführt - zweifellos ein Ausnahmecharakter, so der VDZ. Allenfalls die Energieversorger dürften von eben genannten Märkten im vergangenen Jahr noch ein Garant für werbetreibende Wirtschaftsbranchen gewesen sein - diese Annahme liegt zumindest nahe, betrachtet man sich Anzahl und Umfang der Printanzeigen lokaler und bundesweiter Energieversorger.

Für das laufende Jahr erwartet der Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) übrigens ein einprozentiges Wachstum für den gesamten Werbemarkt - Grund unter anderem: Im Herbst steht die Bundestagswahl an...

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