Yello und e.dis sind sich einig

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
Durchbruch im wochenlang währenden Hin und Her um die Netznutzung im Gebiet der e.dis. Ab 1. April dieses Jahres wird der Fürstenwalder Netzbetreiber den gelben Strom durchleiten. Darauf einigten sich die e.dis Energie Nord AG, Fürstenwalde und die Yello Strom GmbH, Köln, heute. Mit der vertraglichen Einigung wurde auch sichergestellt, dass die Bestimmungen der Braunkohleschutzklausel in den neuen Bundesländern eingehalten werden. Cirka 12.000 Yello Kunden im e.dis-Gebiet sind von der Netznutzungsvereinbarung betroffen. Bisher wurden diese Kunden wirtschaftlich den anderen 240.000 Yello-Kunden gleichgestellt. Das heißt, Yello übernahm die Rechnungen der e.dis und rechnete mit den Yello-Kunden den günstigen Preis "19/19 alles inklusive" ab. Damit ist nun Ende März Schluss. Die e.dis wird allen Yello-Kunden in den nächsten Tagen eine Endabrechnung zustellen.


Yello-Geschäftsführer Marco Demuth: "Im Zuge der 2. Verbändevereinbarung konnten wir die Einigung zwar leider nicht von heute auf morgen erzielen, doch sind wir sicher, dass diese Übereinkunft der Durchbruch für die Liberalisierung des Strommarktes in Ostdeutschland ist."

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