Nun doch!

Yello: Neuer Preis und Regionalisierung

Zum 1. Februar erhöht der Marktführer unter den neuen Stromanbietern die Strompreise. Die Kunden haben zunächst für drei Monate die Möglichkeit, ein Testangebot für 14 Cent pro Kilowattstunde und 7,70 Euro im Monat abzuschließen. Danach bekommen sie einen individuellen Strompreis angeboten, der sich nach den regionalen Kosten am Wohnort des Kunden richtet.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Jetzt ist es raus: Der Kölner Stromanbieter Yello wird zum 1. Februar seine Preise erhöhen. Neben einem dreimonatigen Testangebot, das zu einem bundesweiteinheitlichen Preis von 14 Cent pro Kilowattstunde und 7,70 Euro monatlicher Gebühr angeboten wird, gibt es eine regional unterschiedliche Preisgestaltung.

Das Testangebot "Yello 7" gilt für drei Monate – wer danach beim gelben Strom bleiben will, bekommt von Yello einen auf sein Netzgebiet zugeschnittenen Regiopreis, der dann für ein ganzes Jahr gilt. Dazu macht Yello dem Kunden rechtzeitig vor dem Ablauf der dreimonatigen Testphase ein entsprechendes Angebot. Nimmt der Kunde das Angebot nicht an, wird er nach Ablauf der drei Monate automatisch wieder von seinem örtlichen Versorger beliefert. "Yello 7" kostet einheitlich 14 Cent pro Kilowattstunde und einen monatlichen Grundpreis von 7,70 Euro. Gegenüber dem alten Yello Preis 6.6 bedeutet das für einen Familienhaushalt in Deutschland mit einem jährlichen Stromverbrauch von 5000 Kilowattstunden eine Steigerung von 7,2 Prozent.

Wer nicht erst testen, sondern gleich das für ihn gültige Regioangebot bekommen möchte, kann sich ab 4. Februar bei der Yello Hotline (0800-19 000 19) oder über die Yello Homepage einen auf seinen Wohnort zugeschnittenen, individuellen Yello Preis nennen lassen. Dieser Regiopreis richtet sich nach den regionalen, spezifischen Kosten (wie Netzentgelte, Zähler- und Messkosten, EEG, Konzessionsabgabe) am Wohnort des Kunden.

Weiterführende Links
  • Noch bis 3. Februar kann das alte Yello-Angebot abgeschlossen werden:
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