Beteiligung

Wuppertaler Stadtwerke und Stadtwerke Velbert verhandeln über mögliche Partnerschaft

Bis spätestens Juni 2002 wollen die Stadtwerke Wuppertal und die Stadtwerke Velbert über eine mögliche Kooperation entschieden haben. Zusammen wollen die Regionalversorger ihre Wettbewerbsfähigkeit und Marktposition stärken.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

In den vergangenen Wochen wurden zwischen dem Vorstand der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) und der Geschäftsführung der Stadtwerke Velbert (SWV) intensive Gespräche geführt, in denen die Möglichkeiten einer partnerschaftlichen Kooperation geprüft wurden. Die Aufsichtsräte beider Unternehmen gaben den Vorständen nun grünes Licht für weitere Verhandlungen. Spätestens im Juni 2002 soll eine abschließende Entscheidung getroffen werden.

Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Marktposition beider Unternehmen zu stärken. Darüber hinaus wird eine Kostensenkung in wesentlichen Unternehmensbereichen, die Realisierung von Synergiepotenzialen und der Austausch von Know-How und Erfahrungen angestrebt. Beide Gesellschaften sollen als moderne und leistungsfähige Multi-Utility-Unternehmen in der Region gestärkt werden. Dabei wollen beide Unternehmen ihre jeweilige rechtliche Selbständigkeit bewahren, aber auf verschiedenen Ebenen miteinander kooperieren. Durch eine wechselseitige Beteiligung in den Versorgungssparten soll eine gesellschaftsrechtliche Verflechtung entstehen, wobei auch die Organe beider Unternehmen miteinbezogen werden können. Durch die Kooperation in wesentlichen Unternehmensbereichen sollen Kostensynergien erzielt werden und gemeinsame Entwicklungen im Marketing- und Kundenbereich ermöglicht werden. Aus Wuppertaler Sicht gibt es bereits Überlegungen, eine Kooperation mit einem gemeinsamen strategischen Partner ins Auge zu fassen.

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