Gemeinsam stärker...

Wuppertaler Stadtwerke und Stadtwerke Velbert beteiligen sich wechselseitig

Die Wuppertaler Stadtwerke AG haben sich mit 19,5 Prozent am Versorgungsbereich der Stadtwerke Velbert beteiligt. Gleichzeitig übernahmen diese fünf Prozent an den WSW. Ziel: Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Marktposition, Realisierung von Synergiepotenzialen und Austausch von Know-How und Erfahrung.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Der Aufsichtsrat der Wuppertaler Stadtwerke hat in seiner heutigen Sitzung der wechselseitigen Beteiligung zwischen den Wuppertaler Stadtwerken (WSW AG) und den Stadtwerken Velbert (SWV GmbH) zugestimmt. Nun müssen nur noch die Aufsichtsräte in Velbert am 28. Juni und die Räte der beiden Städte Anfang Juli ihre Zustimmung geben.

Die Beteiligung bezieht sich auf die jeweiligen Versorgungsbereiche und soll wertgleich ausgestaltet werden. Die Stadtwerke Velbert sind entsprechend mit fünf Prozent am Versorgungsbereich der Wuppertaler Stadtwerke beteiligt, die im Gegenzug mit 19,5 Prozent am Versorgungsbereich der Stadtwerke Velbert beteiligt sind. Zu den wesentlichen Zielen der partnerschaftlichen Kooperation gehören die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Marktposition beider Unternehmen, die Realisierung von Synergiepotenzialen und ein Know-How- und Erfahrungsaustausch. Im Zusammenhang mit der wechselseitigen Beteiligung ist zudem vereinbart, leitende Mitarbeiter beider Unternehmen in die Leitungsebene des jeweils anderen Unternehmens zu entsenden. Deshalb wird der Vorsitzende der Geschäftsführung der Stadtwerke Velbert, Heinz-Werner Thissen, als weiteres ordentliches Mitglied des Vorstands der WSW AG bestellt. Thissen wird seine neuen WSW-Aufgaben zusätzlich zu seiner Geschäftsführertätigkeit in Velbert erfüllen. In Wuppertal wird er zukünftig für die Bereiche Materialwirtschaft, Netzservice und Entsorgung verantwortlich sein.

Gleichzeitig hat der Der WSW-Aufsichtsrat Arbeitsdirektor Rainer Hübner für weitere fünf Jahre zum ordentlichen Vorstandsmitglied der WSW bestellt und den Jahresabschluss des Vorstandes genehmigt. Danach erwirtschaftete der Energieversorger im Geschäftsjahr 2001 ein Jahresüberschuss von 1,5 Millionen Euro. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 16,6 Millionen Euro auf 658,1 Millionen Euro.

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