Gebäude-Check Energie

Wuppertaler Stadtwerke helfen bei Heizungsmodernisierung

Vor dem bevorstehenden Winter bieten die WSW Besitzern älterer Häuser einen Gebäude-Check an, bei dem die Effizienz der vorhandenen Heizungsanlagen getestet wird. Anschließend bekommt der Eigentümer Tipps zu Energiesparmaßnahmen. Die WSW helfen bei Finanzierung, Betrieb und Wartung einer modernen Anlage.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Wuppertal (red) - Wenn die Temperaturen fallen, ist es gut, eine effektive Wärmeversorgung im Haus zu haben. Für Gebäudeeigentümer ist daher jetzt der richtige Zeitpunkt, sich über Verbesserungen bei der Beheizung und Wärmedämmung ihrer Immobilien Gedanken zu machen. Dabei können sie von der Energieagentur NRW, der Schornsteinfegerinnung, den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) und der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Hilfe bekommen.

Der von der Energieagentur NRW entwickelte "Gebäude-Check Energie" hilft Hausbesitzern schon seit Jahren, Wärmeverluste zu vermeiden, Energie effizienter einzusetzen und somit Heizkosten zu sparen. Durchgeführt wird der Check von Bezirksschornsteinfegern. Dabei werden der Zustand des Heizungssystems und der Warmwasseraufbereitung sowie Gebäudedämmung und Fenster überprüft. Anschließend erhält der Eigentümer Vorschläge für sinnvolle Energiesparmaßnahmen sowie einen Überblick über Investitionskosten und die dadurch zu erzielenden Einsparungen. Aufgrund einer Landesförderung zahlt der Hauseigentümer für diese Dienstleistung nur 25 Euro. Das Angebot gilt für Wohngebäude, die vor 1980 gebaut wurden und über nicht mehr als sechs Wohneinheiten verfügen.

Hauseigentümer, die sich danach für den Austausch ihrer alten Heizkesselanlage gegen eine moderne Heizung - beispielsweise von der Firmen Buderus, Junkers, Vaillant, Viessmann oder Wolf - entscheiden, bekommen die Kosten für den Gebäude-Check von der Sanitär- und Heizungsinnung erstattet.

Hilfe bei Finanzierung, Betrieb und Wartung einer modernen Heizkesselanlage bieten auch die WSW mit ihren Angeboten "WSW Heizcomfort" und "WSW Wärmeservice". Beide bieten gegen einen monatlichen Pauschalbetrag, der sich nach Heizungsgröße und Leistungsumfang richtet, alle Dienstleistungen rund um den Betrieb einer modernen Heizungsanlage aus einer Hand. Der "WSW Wärmeservice" beinhaltet zusätzlich auch Abrechnungsservice und Inkasso für Vermieter.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Heizkörper

    Umfrage: Nur jeder Fünfte schaltet die Heizung an

    Die Heizung bleibt trotz sinkender Temperaturen in vielen deutschen Haushalten aus – schließlich lässt sich besonders bei den Heizkosten jede Menge Energie und damit bares Geld sparen. Laut einer aktuellen Umfrage greifen die Deutschen mittlerweile lieber auf die Wolldecke zurück.

  • Geldnot

    Mieterbund erwartet Rückzahlungen bei den Nebenkosten

    Bei vielen Haushalten könnte in den nächsten Tagen die Betriebskosten-Abrechnung im Briefkasten liegen. Laut dem Mieterbund besteht aber in diesem Jahr für viele kein Grund zur Beunruhigung: Mieter könnten aufgrund der milden Temperaturen mit Rückzahlungen rechnen.

  • Stromtarife

    Tipp: Langfristig Energie und Geld sparen

    Die Preise für Rohöl werden auch in Zukunft weiter nach oben klettern, darum rät die Energieagentur NRW, zum Beispiel durch bessere Wärmedämmung von Dach und Wänden Heizöl einzusparen. Mit verschiedenen Maßnahmen können bis zu 80 Prozent Energieeinsparungen erreicht werden.

  • Hochspannungsmasten

    Heizung: Erneuerung mit Augenmaß spart Kosten

    Der Bund der Energieverbraucher informiert: Jedes Jahr Kesselverjüngung spart ein Prozent Heizkosten. Nach Wartung und Einstellung durch einen Fachbetrieb erfüllen selbst alte Heizungen die geforderten Abgasverlustwerte von maximal elf Prozent. Das kann aber noch weit weg sein von einer sparsamen Heizung.

  • Hochspannungsmasten

    WSW starten IT-Kooperation mit den Stadtwerken Velbert

    Nach der Netzdokumentation ist damit die Informationstechnologie der zweite Bereich, in dem die Partnerschaft zwischen den WSW und den Stadtwerken Velbert konkrete Gestalt annimmt. Die Kooperation ist Teil der Regionalisierungsstrategie, die die WSW seit 2002 intensiv verfolgen.

Top