Umstrukturierung

Wuppertal Institut setzt mit neuem Präsidenten auf Nachhaltigkeit

Prof. Dr. Peter Hennicke wurde letzten Freitag vom Wissenschaftsministerium Nordrhein-Westfalen zum Präsident des Wuppertal Instituts ernannt. Der Wissenschaftler war zunächst Professor in Osnabrück und Darmstadt für Wirtschafts- und Energiepolitik, bevor er im November 1992 an die Universität Wuppertal berufen wurde.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium hat Prof. Dr. Peter Hennicke zum Präsidenten des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie ernannt. Das Institut entwickelt Theorien, Leitbilder, Strategien und Projekte in den verschiedenen Forschungsbereichen. Dabei übernimmt es eine Mittler- und Transferfunktion zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeit. Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft: "Ich freue mich, dass mit Professor Hennicke ein international ausgewiesener, renommierter Wissenschaftler die Leitung des Instituts übernimmt. Sein Erfahrungs- und Wissenshintergrund bilden eine gute Grundlage für dieses Amt." Als Teil des Wissenschaftszentrums Nordrhein-Westfalen ist das Wuppertal Institut seit Anfang des Jahres dem Geschäftsbereich des NRW-Wissenschaftsministeriums zugeordnet.

Als Präsident ist Prof. Hennicke für das Profil und die Forschungsorganisation des Instituts verantwortlich. Prof. Dr. Peter Hennicke, geboren am 18. Januar 1942, studierte Chemie und Volkswirtschaftslehre an der Universität Heidelberg. Nach seiner Habilitation mit dem Schwerpunkt Wirtschaftspolitik / Energiewirtschaft wurde er als Professor an die Universität Osnabrück berufen. Bevor er im August 1994 an die Bergische Universität Gesamthochschule Wuppertal berufen wurde, war er von März 1988 bis Oktober 1992 als Professor an der Fachhochschule Darmstadt tätig. Seit Mai 1998 war er Vizepräsident des Wuppertal Instituts, das er nach dem Ausscheiden von Gründungspräsident Ernst Ulrich von Weizsäcker zum 1. November 2000 als kommissarischer Präsident übernahm.

Hennicke will die Organisation straffen und mit einem langfristigen Forschungsprogramm den neuen Anforderungen begegnen: "Angesichts der generellen Kürzungen von Landesmitteln keine einfache, aber eine lösbare Aufgabe", betonte er, "denn wir haben nun solide Voraussetzungen, unsere Forschungsbereiche weiter zu entwickeln, um mit Theorien, Strategien und Projekten zur Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Nicht zuletzt der Weltgipfel für Umwelt und Entwicklung 2002 in Johannesburg hat klar gemacht, dass für unsere Zukunft eine Wissenschaft gebraucht wird, die über den Tellerrand ihrer Fachdisziplinen hinausschaut und nach integrierten, intelligenten Lösungen für die Probleme auf unserem Planeten sucht. "

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