Meinung gefragt

Wuppertal Institut äußert sich zu E.ON-Ruhrgas Fusion und zu Energiebericht

Das Wuppertal Institut hat sich zu zwei energiewirtschaftlichen Themen geäußert: Zum einen gibt eine im Auftrag der Monopolkommision erschienene Kurzanalyse Auskunft über die Auswirkungen einer möglichen Fusion von E.ON und Ruhrgas. Zum anderen setzt sich die Energieabteilung des Instituts in einer neuen Broschüre mit dem Energiebericht auseinander.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Das renommierte Wuppertal Institut hat im Auftrag der Monopolkommission Stellung zur Auswirkung der Fusion von E.ON und Ruhrgas auf die Entwicklung dezentraler Energietechnologien genommen. Dazu wurden im Rahmen einer Kurzexpertise die Entwicklung dezentraler Energiesysteme auf den Strom- und Gasmärkten bis zum Jahr 2020 und die Wechselwirkungen zu den Marktstrukturen analysiert.

Vor dem Hintergrund der beantragten Fusion von E.ON und Ruhrgas werden neue dezentrale Energietechnologien und ihre Einbindung in das Energiesystem beschrieben, deren Entwicklungsperspektiven dargestellt und die Wechselwirkungen zwischen der Entwicklung neuer dezentraler Energietechnologien und den Akteurstrukturen in den Strom- und Gasmärkten aufgezeigt. Die Kurzanalyse gibt es auf der Internetseite.

Zudem hat die Institution die Broschüre "Da ist doch viel mehr drin, Herr Minister" herausgegeben. Da der im Herbst 2001 vom Bundeswirtschaftsministerium veröffentlichte Energiebericht zur Diskussion anregen will, setzt sich die Energieabteilung des Wuppertal Instituts kritisch mit dem Energiebericht auseinander und stellt diesem eigene Konzepte und Ansätze gegenüber. Die Broschüre kann, gegen Übersendung eines mit 1,53 Euro frankierten Din-A-4-Rückumschlages, bezogen werden über: Dorle Riechert, Öffentlichkeitsarbeit Wuppertal Institut, Döppersberg 19, 42103 Wuppertal.

Weiterführende Links
  • Der Kurzbericht zur E.ON-Ruhrgasfusion im pdf-Format:
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