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Würth Solar geht mit ersten CIS-Solarmodulen an den Markt

Die Pilotfertigung der Würth Solar GmbH in Marbach am Neckar verläuft planmäßig, der Modulwirkungsgrad liegt stabil bei über 8,5 Prozent. Jetzt wurden erste Kundenprojekte mit CIS-Modulen abgewickelt.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com
Die Pilotfertigung zur Herstellung hochmoderner Dünnschicht-Solarmodule des Unternehmens Würth Solar GmbH & Co. KG in Marbach am Neckar verläuft planmäßig. Seit der Eröffnung der Pilotfabrik zur Produktion von CIS-Solarmodulen im Juni vergangenen Jahres arbeitet das Unternehmen mit Hochdruck an der Optimierung und Stabilisierung des Produktionsprozesses.

Seit Februar 2001 laufen in der Anlage auf dem ehemaligen Kraftwerksgelände der EnBW Energie Baden-Württemberg AG in Marbach die ersten verkaufsfähigen CIS-Solarmodule "vom Band", deren Wirkungsgrade stabil bei über acht Prozent liegen. In puncto Wirkungsgrad ist dem Unternehmen Würth Solar jetzt sogar ein neuer Qualitätssprung gelungen: Die in der industriellen Fertigungslinie hergestellten CIS-Module von Würth Solar in einer Größe von 60 Zentimeter mal 120 Zentimeter sind mit Spitzenwirkungsgraden von über zehn Prozent - bezogen auf die aktive Modulfläche - auf dem besten Weg, der Siliziumtechnik Konkurrenz zu machen. Das Fraunhoferinstitut für solare Energiesysteme (Fraunhofer–ISE) in Freiburg hat diese Ergebnisse offiziell bestätigt. Der Wirkungsgrad von Solarmodulen gibt deren Leistungsfähigkeit hinsichtlich der Energieausbeute bei der Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie an.

Bis Ende des Jahres 2001 soll die Fertigungskapazität schrittweise weiter ausgebaut und dabei die Produktion pro Tag im Dreischichtbetrieb weiter gesteigert werden. Die Produktionskapazität von Würth Solar ist bis Ende Oktober aufgrund der großen Nachfrage bereits ausgelastet. Im ersten Quartal 2001 wurden die ersten Dünnschicht-Solarmodule am Markt verkauft. So verwendet die Firma Roto beispielsweise CIS-Module für den Antrieb ihrer Dachfenster-Rolladen. Auch der Solarturm der Handwerkskammer Heilbronn im neuerbauten Bildungs- und Technologiezentrum ist mit Dünnschicht-Solarmodulen bestückt.

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