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Workshop: Windenergie im Land Bremen

In Bremen wurden kürzlich neue Ideen und Projekte für eine bessere Windenergie Nutzung vorgestellt. Dabei handelte es sich meist um die Offshore-Windenergie, also um Windparks auf offenem Meer. Sie versprechen mehr Leistung, da sie meist größer als die normalen Windkraftanlagen an Land sind.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Bei einem Workshop der Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen (WAB) stellten vor kurzem Forschungsinstitute und Unternehmen ihre Ideen und Projekte für eine bessere Windkraft-Nutzung vor. Bei zehn von zwölf Projekten liegt der Schwerpunkt in der anwendungsnahen Forschung der Offshore-Windenergie.

Laut Jan Rispens (Geschäftsführer der WAB), würden die Projekte zeigen, wie vielseitig und qualitativ hochwertig die Forschungsinstitute im Land Bremen arbeiten. Prof. Peter Ritzenhoff (Korrektor der Hochschule Bremerhaven) kündigte eine Koordinierungsstelle für Windenergieforschung an, die vorhandene Kompetenzen der Forschungsinstitute in Bremerhaven und Bremen optimal vernetzen soll.

Verschiedene Projekte beschäftigen sich derzeit auch mit den Perspektiven der Windkraft. So zum Beispiel die Firma Meteocontrol, die ein Prognosesystem entwickelt, um die Leistung von Windparks besser vorhersagen zu können. Andere Projekte warben für bessere Gerüstfundamente und Fünf-Megawatt-Windkraftanlagen. Ein Sicherheitskonzept für die Bau- und Betriebsphase von Offshore-Windparks wurde von der Firma GAUSS vorgestellt.

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