Für Kinder und Jugendliche

Workshop: Ideen zur Umwelterziehung

Auf dem dreitägigen Workshop "Umweltbildung - Erneuerbare Energien für Kinder und Jugendliche" wurden den internationalen Experten Ergebnisse eines vom BMU geförderten Forschungsprojekts zur Umwelterziehung von jungen Leuten präsentiert. Sie sollen dazu motiviert werden, sich mehr zu engagieren.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (red) - Wie kann das Interesse von Jugendlichen an den erneuerbaren Energien geweckt und gesteigert werden? Wie können sie motiviert werden, sich mit Fragen einer zukunftsfähigen Energieversorgung zu beschäftigen? Welche Projekte der Umweltkommunikation sind dafür geeignet und in der Praxis tauglich? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt eines internationalen Workshops, den das Bundesumweltministerium in dieser Woche in Berlin veranstaltete.

"Der Schutz des Klimas und eine sichere, zukunftsfähige Energieversorgung gehören zu den großen Herausforderungen dieses Jahrhunderts. Gerade die erneuerbaren Energien wie Wind- und Wasserkraft, Solar- und Bioenergie können dafür einen wichtigen Beitrag leisten. Die meisten jungen Leute finden diese Themen wichtig und interessant. Mit geeigneten Projekten können wir unterstützen, dass sie sich auch dafür engagieren", kommentierte die Parlamentarische Staatssekretärin Simone Probst.

Auf dem dreitägigen Workshop "Umweltbildung - Erneuerbare Energien für Kinder und Jugendliche" wurden den internationalen Experten Ergebnisse eines vom BMU geförderten Forschungsprojekts zur Umwelterziehung von jungen Leuten präsentiert. Simone Probst betonte, dass kreativ aufbereitete Unterrichtsmaterialien und die Nutzung der modernen Kommunikationsmittel wie Internet wesentliche Elemente sein können, um junge Leute erfolgreich anzusprechen.

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