Gerüchteküche

Wirtschaftswoche: EnBW-Chef Goll wechselt zur EdF

Wie die Wirtschaftswoche berichtet, wird EnBW-Vorstandsvorsitzender Goll noch im Herbst dieses Jahres zur EdF wechseln. Er wird u.a. für den verschobenen Börsengang und den teuren Einkauf der Stadtwerke Düsseldorf verantwortlich gemacht. Auch sein Krisenmanagement lasse zu wünschen übrig, wie ein Vorfall im Kernkraftwerk Philippsburg gezeigt hätte.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Nach Informationen der Wirtschaftswoche wechselt der derzeitige EnBW-Vorstandsvorsitzende Gerhard Goll schon im Herbst zu deren größtem Anteilseigner, dem französischen Energiekonzern Electricité de France (EdF). Dort soll er einen Vorstandsposten für internationale Angelegenheiten bekommen.

Wie die Wirtschaftswoche weiter erfahren hat, wird Goll für den verschobenen Börsengang verantwortlich gemacht. Zudem musste der langjährige EnBW-Chef nach einer Panne im Atomkraftwerk Philippsburg wegen seines schlechten Krisenmanagements massive Kritik einstecken. Weitere Gründe seien, dass die EnBW-Tochter Yello nicht aus den roten Zahlen käme, und dass die Beteiligung an den Stadtwerken Düsseldorf zu teuer eingekauft worden sei.

Offiziell dementiert EnBW einen Wechsel des Chefs nach Frankreich, heißt es in der Wirtschaftswoche. Unterdessen würde in Berlin allerdings schon Bundeswirtschaftsminister Werner Müller als Nachfolger Golls gehandelt.

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