Künftige Preisentwicklung

Wirtschaft kritisiert Fusion der Thüringer Energie-Versorger

Der Konzern feiert noch, die restliche thüringische Wirtschaft ist nicht sonderlich begeistert: Die Fusion von TEAG und GVT stößt insbesondere beim Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) auf Kritik. Grund: Es gebe es keine klare Aussage zur künftigen Preisentwicklung.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Erfurt (ddp-lth/sm) - Die Fusion der Thüringer Energie AG (Teag) und der Gasversorgung Thüringen GmbH (GVT) stößt bei der Wirtschaft auf Kritik. Trotz avisierter Einsparpotenziale durch die Zusammenlegung der beiden Versorger gebe es keine klare Aussage zur künftigen Preisentwicklung, erklärte der Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) am Donnerstag in Erfurt.

Die Preiserhöhungen der vergangenen Monate hätten die Wettbewerbsfähigkeit der Thüringer Unternehmen "bedenklich verschlechtert". Bei den Netznutzungsentgelten liege der Freistaat inzwischen bis zu 50 Prozent über dem Durchschnitt der Europäischen Union (EU).

Die Unternehmen wollen zum 1. September als E.ON Thüringer Energie AG zusammengehen. Das neue Unternehmen soll rund 700 000 Kunden im Freistaat mit Strom, Gas und Wärme versorgen. Mit 1500 Beschäftigten erzielt der Konzern nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 1,2 Milliarden Euro und liefert eine Gas- beziehungsweise Strommenge von 7 Milliarden und 12 Milliarden Kilowattstunden.

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