Neue Perspektiven

Windverband: Wiedergewählter Vorstand sieht großes Wachstumspotential

Der Wirtschaftsverband Winkraftwerke hat seinen Vorstand Dr. Wolfgang von Geldern wiedergewählt. Obwohl 2001 ein weiteres Rekordjahr beim Ausbau der Windkraft in Deutschland war, sieht von Geldern weiterhin große Perspektiven und Herausforderungen. Seine Einschätzung: "Windkraft wird zum Exportschlager".

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Windkraftbranche in Deutschland arbeitet professionell und nutzt enorme Wachstumspotentiale zum Sprung auf internationale Märkte sowie zur Öffnung neuer Perspektiven auf hoher See. Dieses Bild der Branche zeichnete der wiedergewählte Vorsitzende des Wirtschaftsverbandes Windkraftwerke e. V. (WVW), Dr. Wolfgang von Geldern, gestern während der Mitgliederversammlung des Verbandes in Hamburg.

Obwohl 2001 ein weiteres Rekordjahr beim Ausbau der Windkraft in Deutschland war, sieht von Geldern weiterhin große Perspektiven und Herausforderungen. Eine Verdoppelung der heute bereits durch Windkraft installierten Leistung sei durch den Bau weiterer Windfarmen und den Ersatz älterer Anlagen durch moderne und leistungsfähigere durchaus möglich. Hinzu kommen die Pläne für Offshore-Windparks auf der Nord- und Ostsee, in denen mehr Leistung installiert werden kann, als das an Land möglich ist. "Windkraft wird zum Exportschlager", stellte von Geldern mit Blick auf die Projektierer von Windparks aber auch die Hersteller von Windkraftanlagen fest.

Die Windkraft trage entscheidend dazu bei, die Energieversorgung zu dezentralisieren und langfristig zu sichern, begrenzte Ressourcen von Kohle, Öl und Gas zu schonen, die Importabhängigkeit der Energieversorgung zu vermindern, einen starken Anstieg der Energiepreise zu verhindern und klimaschädliche Emissionen abzubauen, argumentierte von Geldern. Zum wiedergewählten Vorstand des Verbandes, dem mehr als 100 Betreiberfirmen von Windparks in Deutschland angehören, zählen neben dem Vorsitzendem Dr. Wolfgang von Geldern der stellvertretende Vorsitzende Uwe Thomas Carstensen, Martin Lawrenz, Karl Detlef, Fritz Laabs und Curtis Briggs.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Heizkörper

    Kaltes Frühjahr treibt Heizkosten auf Rekordhöhe

    Nicht genug mit dem langen Winter, die hiesigen Verbraucher hatten auch mit einem extrem kalten und nassen Frühling zu kämpfen. Zwar klettern die Preise für Heizenergie derzeit nicht, doch Mietern und Hausbesitzern nützt das wenig. Sie müssen wohl so viel bezahlen wie noch nie.

  • Strom sparen

    SkySails - Zugdrachen lassen schwere Frachter segeln

    Wind ist auf hoher See besonders stark – nicht umsonst werden Windparks nicht nur aus ästhetischen Gründen gern "offshore", also vor den Küsten, errichtet. Die Firma SkySails hat ein Konzept entwickelt, mit dem auch schwere Frachtschiffe mit Windkraft angetrieben werden können.

  • Stromtarife

    Erneuerbare Energien: Kürzungen wie in Dänemark hierzulande nicht möglich

    Die neue dänische Regierung "fährt" die bisherige Förderung von erneuerbaren Energien erheblich runter - ein Umstand, von dem vor allem die Windkraftbranche betroffen ist. In der Bundesrepublik jedoch ist das nicht möglich, so Dr. Wolfgang von Geldern, Vorsitzender des Wirtschaftsbandes Windkraftwerke.

  • Stromtarife

    Trittin: Zukunft der Windenergie liegt auf See

    Unter der Federführung des Bundesumweltministeriums hat die Bundesregierung nun eine "Strategie zur Windenergienutzung auf See" vorgelegt. In ihr ist festgeschrieben, dass der Anteil der Windenergie am Stromverbrauch in den nächsten drei Jahrzehnten auf mindestens ein Viertel wachsen soll.

  • Hochspannungsleitung

    Bündnis 90/Die Grünen: KWK - Energieeffizienz und Klimaschutz

    Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zeigt sich begeistert von ihren Vorstößen und Erfolgen beim Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung. Ein aktueller Hintergrundbericht gibt Auskunft über den Stand der Dinge.

Top