Nervfaktor

Windräder sollen nachts weniger stark leuchten

Die Leuchtstärke des roten Blinkfeuers an Windrädern in der Uckermark darf voraussichtlich noch in diesem Jahr bei guter Sicht um bis zu 90 Prozent reduziert werden. Das haben Verhandlungen des Windenergiebetreibers Enertrag mit Bundesverkehrsministerium und Deutscher Flugsicherung ergeben.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Dauerthal (ddp-lbg/sm) - Das rote Blinkfeuer der Windräder in der Uckermark soll deutlich abgeschwächt werden. Die Leuchtstärke darf voraussichtlich noch in diesem Jahr bei guter Sicht um bis zu 90 Prozent reduziert werden, wie der uckermärkische Windenergiebetreiber Enertrag am Dienstag mitteilte. Das hätten Verhandlungen mit Bundesverkehrsministerium und Deutscher Flugsicherung ergeben. Das nächtliche rote Blinken hatte viele Bewohner der umliegenden Dörfer genervt.

"Wir machen uns sofort daran, die Gesetzesänderungen im Interesse der Uckermärker so schnell wie möglich umzusetzen", sagte ein Vertreter des Unternehmens. Das gelte nicht nur für neue, sondern auch für bestehende Windfelder. Nach Angaben von Enertrag steht "eine breite Mehrheit der Bevölkerung" in Uckermark und Barnim hinter der Windenergie. Selbst in betroffenen Gemeinden wie etwa in Brüssow seien es über 60 Prozent.

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