Studie

Windenergiebranche verzeichnet wachsenden Qualifizierungsbedarf

In Bremen wurden die Ergebnisse der ersten Qualifikationsbedarfsanalyse für die Windenergiebranche auf einer Tagung der Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V. (WAB) vorgestellt. Um den Qualifikationsbedarf zu untersuchen, wurden 30 Interviews mit regionalen und überregionalen Branchenvertretern und eine schriftliche Befragung der Betriebe durchgeführt.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Zentrale Ergebnisse der Studie: Vor allem die zunehmende Exportorientierung der Branche und die wachsenden Anforderungen der Versicherungen und Banken im Bereich der Qualitätssicherung- und des Qualitätsmanagements führten zu neuen Ansprüche an die Qualifikation der Mitarbeiter. Die Studie gibt Unternehmen der Branche konkrete Empfehlungen sowohl im Ingenieursbereich als auch auf der praktischen Berufsebene.

"Unser Ziel mit dieser Untersuchung war es, aus den aktuellen Entwicklungen der Branche die notwendigen Schritte im Bereich Bildung und Qualifizierung abzuleiten. Die Branche steht vor größeren Herausforderungen, dafür braucht sie gut vorbereitetes Personal", erläutert Babette Dunker, Projektleiterin Qualifizierung bei der Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen. Für Ingenieure und Kaufleute beispielsweise empfiehlt die Studie, windspezifische Zusatzmodule zu entwickeln, womit Fachwissen aus verschiedenen Fachbereichen gebündelt wird. Für die Bereiche Kunststoff- und Faserverbundtechnik und Service- und Wartung wird u.a. eine Ausrichtung der bestehenden beruflichen Ausbildungen an den Erfordernissen der Windenergieanlagentechnik empfohlen.

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