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Windenergie in Österreich: BEWAG und Wienstrom kooperieren

Auch in Österreich schreitet der Ausbau erneuerbarer Energien voran. Die Stromdienstleister BEWAG und Wienstrom haben gestern einen Kooperationsvertrag geschlossen. Wienstrom übernimmt somit 40 Prozent an der Betreiberfirma des Windparks Zurndorf, der kürzlich die 50-Millionen-Kilowattstunden-Grenze überschritten hat.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Die österreichischen Stromversorger BEWAG und Wienstrom haben gestern in einem Kooperationsvertrag eine engere Zusammenarbeit im Bereich Windkraft festgeschrieben. Einerseits übernimmt die Wienstrom 40 Prozent der Betreiberfirma des Windparks Zurndorf, der EPZ Energieprojekt Zurndorf GmbH. Andererseits werden die Partner nach Vorliegen der Raumordnungsstudie über geeignete Standorte die Realisierbarkeit vernünftiger Projekte prüfen. "Dieser Vertrag bringt den Ländern Burgenland und Wien große Vorteile - und vor allem profitiert die Umwelt davon", sind sich BEWAG-Vorstände Hans Lukits und Dr. Günther Ofner sowie die Wienstrom-Geschäftsführer Friedrich Pink und Reinhard Brehmer einig.

Der Windpark Zurndorf - seit 1997 in Betrieb - hat kürzlich die 50 Millionen Kilowattstunden-Grenze bei der Ökostrom-Erzeugung überschritten. Mit der eingespeisten Energie können nahezu 14 500 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden.

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