Standortsicherung

Windanlagenhersteller erhöht Arbeitszeit und kürzt Gehalt

Die Kosten müssen runter, sonst kann der Windanlagenhersteller REpower seine Produktionsstandorte nicht sichern. Deshalb wurde mit den Mitarbeitern in Brandburg jetzt eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit und eine Kürzung des 13. Gehalts vereinbart. Das soll jetzt auch in den anderen Standorten umgesetzt werden.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg (red) - Zur Sicherung ihrer Produktionsstandorte in Deutschland fährt der Windanlagenhersteller REpower Systems AG ein rigides Kostensenkungsprogramm, insbesondere um die Personalkosten zu verkleinern.

Ohne die Zustimmung der Gewerkschaft wird am Standort Trampe in Brandenburg künftig die Wochenarbeitszeit auf 41,5 Stunden erhöht. Zudem müssen die Mitarbeiter für 2005 und 2006 die Kürzung des 13. Gehalts akzeptieren. Sie erhalten dafür im Gegenzug eine Beschäftigungsgarantie bis zum 31. Dezember 2007. Dieses Verhandlungsergebnis soll nun auch an den übrigen Standorten verabschiedet werden.

"Wir sind zuversichtlich, dass dieses tragfähige Konzept bei unseren Mitarbeitern breite Zustimmung erhalten wird. Eine befristete Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf 41,5 Stunden - ab Januar 2008 gilt wieder die bisherige Arbeitszeit - sichert den Erhalt aller Arbeitsplätze. Dies ist uns wichtig, da wir am Standort Deutschland weiterhin wettbewerbsfähig gegenüber internationalen Anbietern bleiben wollen", kommentierte der Vorstandsvorsitzende der REpower Systems AG, Prof. Dr. Fritz Vahrenholt.

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