Preissteigerungen

WhatsApp fordert angekündigte Kosten ein

Den beliebten Smartphone-Messenger WhatsApp haben viele bisher kostenlos genutzt, jetzt fordern die Entwickler den schon lange angekündigten Nutzungsbeitrag wohl ein.

Smartphone-Tarife© Michael Rogner / Fotolia.com

Den beliebten Smartphone-Messenger WhatsApp haben viele bisher kostenlos genutzt, jetzt fordern die Entwickler den schon lange angekündigten Nutzungsbeitrag wohl ein. Zwar hieß es von Anfang an, nach einem Jahr müsse man für den Dienst zahlen, man hatte sich bisher aber kulant gezeigt und in der Regel darauf verzichtet. Nun berichten aber immer Nutzer, dass Sie tatsächlich zur Zahlung aufgefordert werden.

WhatsApp ersetzt vielen die SMS

WhatsApp ist der wohl beliebteste Kurznachrichtendienst und die schärfste Konkurrenz der SMS. Smartphone-Nutzer können damit untereinander kostenlos Nachrichten beliebiger Länge austauschen, diese mit zahlreichen Smileys schmücken, Bilder verschicken und sogar Gruppenchats veranstalten. Dafür ist lediglich eine Internetverbindung nötig; neben den Kosten für eine eventuelle Datenflatrate ist der Dienst gratis. WhatsApp gibt es fürs iPhone, für Android, aber auch für Windows Phone und BlackBerry. iPhone-Nutzer müssen dabei einmalig für den Download der App zahlen, dagegen ist dieser für Android kostenlos.

Kleiner Betrag kann viel Geld sparen

Die Nutzung von WhatsApp ist für Android-Besitzer im ersten Jahr kostenfrei, danach werden 99 US-Cent pro Jahr verlangt (etwa 78 Euro-Cent). Der Betrag dürfte allerdings zu verschmerzen sein, zumal er nur einmal pro Jahr fällig wird. Wenn zahlreiche Kontakte den Messenger ebenfalls installiert haben, spart man sich jede Menge Kosten für SMS.

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