Neuer Workshop

WetterRisikoManagement mit WetterDerivaten: Die Ampeln stehen auf Grün

Die zentrale Frage lautet: Ist Umsatz und Gewinn meines Unternehmens zumindest anteilig vom Wetter abhängig? Wer diese Frage mit "ja" beantworten kann, sollte sich mit dem Thema Wetterderivate beschäftigen. Ein neuer Workshop in Frankfurt vermittelt das nötige Wissen.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Risikomanagement mit WetterDerivaten gehört derzeit zu den innovativsten Finanzinstrumenten. Und auch in Deutschland setzt sich diese Erkenntnis mehr und mehr durch, spätestens seit die Berliner Bewag eine aktive Vermarktung von Wetterderivaten angekündigt und sich das Elektrizitätswerk Dahlenburg gegen einen verregneten Sommer abgesichert hat.

Kein Wunder also, dass der erste "Marktplatz WetterDerivate Deutschland", zu dem sich kürzlich 25 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Hamburg trafen, überaus erfolgreich war. Initiiert wurde der Workshop von Hans Esser, FinanzTrainer.com, der sich vom Interesse begeistert zeigte: "Mit diesem Zuspruch haben selbst wir nicht gerechnet." Der Experte vertritt das Thema Wetterderivate schon seit nahezu zwei Jahren in Deutschland vehement: "Teilnehmer aus EVU, Industrie, Meteorologie, Finanz- und Versicherungswirtschaft zeigen das übergreifende Interesse am Thema. Unternehmen, deren Umsatz und Gewinn zumindest anteilig vom Wetter abhängig ist - und das sind fast alle EVU's und zahlreiche andere Branchen - kommen an einem wirksamen Risikomanagement mit Wetterderivaten nicht vorbei", ist sich Esser sicher.

"Der Unterschied zwischen einer Preissicherung und einer Volumenabsicherung ist bei den meisten Markteilnehmer bis jetzt noch unbekannt, aber dies wird sich bald ändern", beschreibt er die aktuelle Situation. Besonders zufrieden zeigte sich der WetterRisikoExperte, der die Absicherung des Elektrizitätswerk Dahlenburg gegen einen verregneten Sommer initiierte, mit dem stark gestiegenen Interesse aus der Energiewirtschaft, wie Teilnehmer von RWE, E.ON, Nordic Powerhouse, Shell, aber auch zahlreiche kleinere und mittlere Unternehmen bewiesen. Esser kündigte an, dass auch mehrere deutsche Großbanken und ein großer Versicherungskonzern in diesen Wochen aktiv in den Markt in Deutschland einsteigen werden.

Aus diesem Grund gibt es im September in Frankfurt eine Neuauflage der Veranstaltung "Marktplatz WetterDerivate Deutschland". Schwerpunkt: Absicherungsgeschäfte für Strom und Gas für den kommenden Winter, sowie Niederschlag und Wind. Daran wird auch der DWD, Deutsche Wetterdienst, und eine renommierte Anwaltskanzlei mit einem Vortrag zu den "Rechtlichen Aspekten von Wetterderivaten" beteiligt sein. Termin ist der 11. September. Programm, Anmeldeformular und Informationen zu den Referenten unter: www.FinanzTrainer.com
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