700 000 Pfund

Wettbewerbsbehinderung: E.ON UK muss Strafe zahlen

Über eine Million Euro muss die britische E.ON-Tochter Powergen bezahlen, weil sie ungefähr 20 000 Kunden am Wechsel des Stromversorgers gehindert haben soll. Diese Strafe verhängte jetzt die britische Regulierungsbehörde Ofgem, weil verschiedene Regeln klar missachtet wurden.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Die britische E.ON-Tochter Powergen soll ungefähr 20 000 Kunden daran gehindert haben, den Stromversorger zu wechseln. Aus diesem Grund verhängte die britische Regulierungsbehörde Ofgem eine Strafe in Höhe von 700 000 Pfund (1,05 Millionen Euro).

Der Vorwurf von Ofgem: Powergen soll Kunden mit Zahlungsrückständen die Beendigung des Liefervertrags verweigert haben. Dies stelle eine klare Missachtung der speziellen Regeln für diese Fälle dar, begründet die Behörde ihr Vorgehen.

Powergen beliefert in Großbritannien ungefähr sechs Millionen Kunden.

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