Erfreuliche Bilanz

Wesertal steigert Stromabsatz um elf Prozent

Die Bilanz der Elektrizitätswerk Wesertal GmbH in Hameln für das vergangene Geschäftsjahr fällt überwiegend positiv aus. Das nun zu E.ON gehörende Unternehmen könnte den Stromabsatz um knapp elf Prozent auf drei Milliarden Kilowattstunden steigern. Auch der Gasabsatz stieg auf 1,4 Milliarden Kilowattstunden.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Elektrizitätswerk Wesertal GmbH in Hameln (Niedersachsen) hat eine erfolgreiche Bilanz für das Geschäftsjahr 2001 vorgelegt. Der Stromabsatz des regionalen Energiedienstleisters stieg auf drei Milliarden Kilowattstunden, der Erdgasabsatz auf etwa 1,4 Milliarden Kilowattstunden.

Der Stromabsatz an die mehr als 170 000 Privat- und Geschäftskunden innerhalb und außerhalb des Wesertal-Netzgebietes stieg von 2,707 Milliarden Kilowattstunden im Geschäftsjahr 2000 um 10,8 Prozent. Neben der Fortführung eines straffen Kostenmanagements sorgten insbesondere die erfolgreichen Marktaktivitäten außerhalb des angestammten Netzgebietes für eine insgesamt befriedigende Ergebnissituation, heißt es im aktuellen Geschäftsbericht des Unternehmens. "Wir haben die Fortschritte bei der Liberalisierung des Energiemarktes genutzt, um mit einem klaren Profil und Know-how im Wettbewerb auch außerhalb des eigenen Netzgebietes erfolgreich Geschäftsaktivitäten zu entwickeln," betonte Henning Probst, Geschäftsführer von Wesertal.

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