Wesertal startet "Ausbildungsinitiative 2001"

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com
Die Elektrizitätswerk Wesertal GmbH wird künftig noch stärker in die Nachwuchsförderung investieren. Das Unternehmen hat beschlossen, die Zahl der Ausbildungsplätze noch weiter zu erhöhen. Derzeit sind insgesamt 44 kaufmännische und technische Auszubildende bei Wesertal beschäftigt - die Ausbildungsquote liegt damit bereits deutlich über dem Branchendurchschnitt im Kammerbezirk der IHK Hannover-Hildesheim. In 2001 wird Wesertal noch mehr Jugendlichen die Zusage für einen Ausbildungsplatz erteilen. Ab August 2001 werden insgesamt 36 gewerbliche und 14 kaufmännische Auszubildende beschäftigt sein. Mit der "Ausbildungsinitiative 2001" stärkt Wesertal seine Position als einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region.


"Wir nehmen als regionaler Energieversorger die gesellschaftliche Verantwortung im Bereich Ausbildung sehr ernst, auch wenn damit natürlich erhebliche Kosten verbunden sind," betont Henning Probst, Geschäftsführer von Wesertal. "Mit unserem Engagement möchten wir einen wichtigen Beitrag zur Entlastung des Lehrstellenmarkts und für die Entwicklung von Fachkräften in unserer Region leisten. Unseren Auszubildenden bieten wir damit hervorragende Berufsperspektiven."


Bei Wesertal können die folgenden Berufe erlernt werden: Industriekaufmann, Energieelektroniker (Fachrichtung Betriebstechnik) und Industriemechaniker (Fachrichtung Betriebstechnik) sowie in Kooperation mit der Berufsakademie Weserbergland die Richtungen Betriebswirt (BA) und Wirtschaftsinformatiker (BA). Weitere Informationen unter www.wesertal.de/ausbildung.


Außerdem führt Wesertal weiterhin für Kooperationspartner gewerbliche Ausbildungsprogramme durch: Derzeit werden sieben technische Auszubildende der Stadtwerke Hameln, Stadtwerke Rinteln und der Vorwerk & Co. Teppichwerke GmbH & Co. KG, Hameln, in der Wesertal-Ausbildungswerkstatt betreut. Mit den Fremd-Ausbildungsplätzen unterstützt Wesertal Betriebe, die durch technische und personelle Engpässe die gesetzlich festgeschriebenen Ausbildungsinhalte nicht anbieten können."


Alle Maßnahmen der "Ausbildungsinitiative 2001" sind in enger Abstimmung zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat entwickelt worden. "Der Wesertal-Betriebsrat ist sehr stolz darauf, dass unser Unternehmen so großen Wert auf die qualifizierte Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter legt. Jede Investition, die in diesem Bereich getätigt wird, ist aus unserer Sicht bares Geld wert. Im Namen des Betriebsrats bedanke ich mich auch bei der Geschäftsführung unseres Gesellschafters Fortum, dass so viel Elan und Geld in die Ausbildung gesteckt wird," betont Martin Brutscheck, Betriebsratsvorsitzender von Wesertal.

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