Siegeszug aus Finnland

Wesertal legt positive Geschäftsbilanz für 2000 vor

Die Bilanz der Elektrizitätswerk Wesertal GmbH für das vergangene Geschäftsjahr ist durchweg positiv. Und auch die finnische Mutter Fortum hat den Konzernumsatz erhöht.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Eine erfolgreiche Bilanz für das Geschäftsjahr 2000 hat die Elektrizitätswerk Wesertal GmbH heute dem Aufsichtsrat der Gesellschaft bei seiner Sitzung in Helsinki vorgelegt. Für das Jahr 2001 erwartet Wesertal eine weitere Steigerung des Geschäftsergebnisses.


Wie die dem Aufsichtsrat vorgelegte Bilanz für das Geschäftsjahr 2000 zeigt, hat sich Wesertal auf dem liberalisierten Energiemarkt gut behaupten können. Der finnische Energiekonzern Fortum, seit Januar 2000 100-prozentiger Eigentümer von Wesertal, hat dem Unternehmen in kurzer Zeit ein klares Profil für den Wettbewerb gegeben. Auf diese Weise haben Fortum und Wesertal ihren Kundenstamm in Deutschland nicht nur halten, sondern beträchtlich ausbauen können und den Stromabsatz weiter gesteigert. Im Geschäftsjahr 2000 hat Fortum in Deutschland 3,9 Milliarden Kilowattstunden Strom abgesetzt, der größte Anteil erfolgte durch Wesertal. Fortum erhöht seinen weltweiten Konzernumsatz insgesamt um 34 Prozent auf 11,026 Milliarden Euro. Der Betriebsgewinn erhöhte sich um 29 Prozent auf 906 Millionen Euro. Die Fortum-Aktionäre erhielten eine auf 0,23 Euro pro Aktie gestiegene Dividende. "Da in Skandinavien die Energiemärkte viel eher geöffnet worden sind als hier in Deutschland, haben wir von dem Know-how Fortums auf diesem Gebiet profitiert", bilanzierte Henning Probst, Leiter Vertrieb der Fortum Energie GmbH und Geschäftsführer von Wesertal anlässlich der Aufsichtsratsitzung in Helsinki.


Bei der Umsetzung der Marktstrategie Fortums soll Wesertal weiterhin eine maßgebliche Rolle einnehmen. Auch von Hameln aus möchte Fortum in Deutschland weiter wachsen, vor allem mit der Akquisition von Neukunden und dem weiteren Ausbau von Beratungs- und Servicequalitäten. Esko Salosaari, Leiter von Fortum Power and Heat Western Europe und bereits verantwortlich für die Aktivitäten von Fortum in Deutschland, Großbritannien und den Benelux-Staaten, soll als neuer Aufsichtsratsvorsitzender die Geschicke von Wesertal lenken. Salosaari ist ein international erfahrener Energieexperte, der seit 1974 für Fortum tätig ist. Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender bleibt Dr. Håvard Nymoen,
Geschäftsführer der Fortum Energie GmbH Hamburg und in dieser Funktion auch zuständig für Kraftwerke und Energieerzeugung von Fortum und Wesertal in Deutschland. Auf Arbeitnehmerseite ist Martin Brutscheck, Betriebsratsvorsitzender bei Wesertal, auch weiterhin stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender. Der Aufsichtsrat bestätigte Henning Probst in seiner Funktion als alleiniger Geschäftsführer von Wesertal. Zum neuen Prokuristen hat der Aufsichtsrat Dr. Reiner Lübke, Leiter des Wesertal-Unternehmensbereichs Netze, ernannt. Dr. Lübke ist seit 1998 im Unternehmen tätig und hat maßgeblich an der Neustrukturierung des Netzbetriebs mitgewirkt.

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