Umweltbericht 2000

Wesertal: Anteil erneuerbarer Energien gestiegen

Die Elektrizitätswerk Wesertal GmbH sieht den Umweltschutz als wesentlichen Wettbewerbsfaktor. Aus diesem Grund bietet das Unternehmen der finnischen Fortum-Gruppe mehrere Programme zur Förderung regenerativer Energien.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Die Fortum-Gruppe und die zu ihr gehörende Elektrizitätswerk Wesertal GmbH, Hameln, hat den Umweltschutz im vergangenen Jahr weiter verstärkt. Dies geht aus dem Umweltbericht 2000 hervor, den Wesertal anlässlich des "Tags der Umwelt" heute in Hameln vorlegt. "Klimaschutz ist für uns nicht ein notwendiges Übel, sondern ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor im liberalisierten Energiemarkt", betont Henning Probst, Geschäftsführer der Elektrizitätswerk Wesertal. "Für uns als Unternehmen der Fortum-Gruppe hat der bewusste und verantwortungsvolle Umgang mit der Umwelt höchste Priorität."

Der Anteil des Stromes aus erneuerbaren Energiequellen ist im Netzgebiet von Wesertal weiter angestiegen. Beispielsweise betreibt Wesertal das Wasserkraftwerk am Emmerstausee mit einer Leistung von 235 Kilowatt sowie die Windkraftanlage am Großenberg mit 300 Kilowatt Leistung. Auf der Mülldeponie Hellsiek bei Detmold wird ein Deponiegas-Kraftwerk mit zwei mal 320 Kilowatt Leistung betrieben, in dem das bei der Verrottung des Hausmülls entstehende Gas zur Energieerzeugung genutzt wird. Dadurch wird gleichzeitig das im Deponiegas enthaltene Methan umweltverträglich genutzt und kann nicht in die Atmosphäre entweichen, wo es sonst zum Treibhauseffekt beitragen würde. Mit dem Ökostrom-Tarif "Wesertal ProNatur" bietet Wesertal seinen Kunden die Möglichkeit, die Energiegewinnung aus heimischen, regenerativen Energiequellen zu fördern. Mit den Mehrerlösen aus diesem Tarif finanziert das Unternehmen neue Anlagen zur Nutzung erneuerbarerer Energiequellen. So wird dank "Wesertal ProNatur" in Kürze eine Photovoltaik-Anlage in Lage errichtet.

Fortum und Wesertal bieten auch Photovoltaik-Anlagen für Privathäuser an. Produziert werden die Anlagen vom finnischen Unternehmen NAPS System, Nordeuropas größtem Anbieter für solare Energiesysteme. Als zusätzlichen finanziellen Anreiz gewährt Wesertal für diese Anlagen als "Schlechtwettergeld" eine Einspeisegarantie. In kurzer Zeit sind im Wesertal-Netzgebiet bereits 15 Photovoltaik-Anlagen mit einer Kollektorfläche von insgesamt über 200 Quadratmetern installiert worden. Mit dem Förderprogramm "Haus & Energie" unterstützt Wesertal darüber hinaus energiesparende und umweltschonende Verfahren wie die Wärmepumpe, die Wärmerückgewinnung und die Brauchwassererwärmung durch Sonnenlicht in Privathaushalten. Die Wesertal Umweltstiftung fördert daneben den Klimaschutz in der Region durch Umweltbildung an Schulen und die Unterstützung von Naturschutzprojekten. Auch in den eigenen Betrieben der Elektrizitätswerk Wesertal hat der Umweltschutz Priorität. So wurde im Wesertal Service Center in Blomberg das international gültige Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001 eingeführt und von der Dekra zertifiziert. Blomberg ist damit Vorreiter für alle weiteren Standorte von Fortum und Wesertal in Deutschland.

Den Wesertal-Umweltbericht 2000 gibt es unter www.wesertal.de.

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