Platz 24

Werbebudgets im Energiemarkt wieder gestiegen

Die deutschen Energieversorger haben im vergangenen Jahr 183 Millionen Euro für Print-Anzeigen, TV-Spots und weitere Werbeformen bezahlt - drei Jahre zuvor waren es "nur" 68 Millionen Euro. Mit der Werbung will man vor allem Marken- und Imagepflege betreiben - und natürlich Kunden gewinnen...

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Von Arnold Schwarzenegger über Ingolf Lück bis hin zu Tom & Jerry - der Wettbewerb um die Stromkunden im liberalisierten Markt hat die Werbebudgets der Energieversorgungsunternehmen im vergangenen Jahr steigen lassen. Die deutschen Energieversorger stockten ihre Budgets für die Schaltung von Anzeigen, Hörfunk-, Fernseh- sowie Plakatwerbung um rund vier Prozent auf. 183 Millionen Euro zahlten die Unternehmen, um vor allem Bekanntheit, Image und Strommarken zu bewerben. Das meldet der in Berlin ansässige Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), der sich dabei auf Erhebungen von AC Nielsen beruft.

Mit Beginn der Marktöffnung im Jahr 1998, so der Branchenverband, hätten die Energieunternehmen ihre Budgets für die Schaltung von Anzeigen und Spots von 68 Millionen Euro im Jahr 1998 auf 204 Millionen Euro im Folgejahr genau verdreifacht. Im Jahr 2000 seien die Werbeausgaben dann wieder um 16 Prozent auf 176 Millionen Euro gesunken, bevor sie 2001 wieder anstiegen.

Was die werbestärksten Branchen angeht, so haben es die Energieversorger gerade noch in die "Top 25" des AC Nielsen-Ratings geschafft - mit Platz 24 nämlich.

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