Personalentscheidung

Wenk leitet Obrigheim

Der Vorstand der EnBW hat in dieser Woche entschieden, dass der Geschäftsführer des Kernkrafts Obrigheim, Michael Wenk, künftig den Geschäftsführerposten des Kernkraftwerks Neckarwestheim wahrnehmen wird. Obrigheim keitet künftig Konrad Schauer, der sich auch um die Stilllegung des Kraftwerkes kümmern wird.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Karlsruhe (red) - Der Vorstand der EnBW Energie Baden-Württemberg hat sich in dieser Woche in einer Vorstandssitzung für die Berufung des jetzigen technischen Geschäftsführers des Kernkraftwerks Obrigheim (KWO), Michael Wenk, zum neuen technischen Geschäftsführer des Kernkraftwerks Neckarwestheim ausgesprochen. Neuer technischer Geschäftsführer des Kernkraftwerks Obrigheim soll Konrad Schauer werden.

Den Beschluss der Gesellschafter vorausgesetzt, soll die Personalentscheidung spätestens mit der Erteilung der atomrechtlichen Genehmigung für die Energie Baden-Württemberg Kernkraft GmbH (EnKK) umgesetzt werden. Die Geschäftsführung der EnKK wird nach diesen Berufungen aus Dr. Hans-Josef Zimmer als Vorsitzender der Geschäftsführung, Wolfgang Heni als kaufmännischer Geschäftsführer sowie Michael Wenk und Konrad Schauer in ihren neuen Funktionen bestehen.

Michael Wenk (53) ist seit September 1983 im Kernkraftwerk Obrigheim verantwortlich tätig. Seit 1991 war der Diplom-Physiker Leiter des Fachbereichs für zentrale Aufgaben, 1994 wurde er Leiter der Anlage. Seit 1997 ist Wenk technischer Geschäftsführer der KWO GmbH und seit 2003 technischer Geschäftsführer der EnKK. Konrad Schauer (39) war von 2000 bis 2002 Assistent des technischen Geschäftsführers und ist seit 2002 Fachbereichsleiter nukleare Brennstoffwirtschaft und Entsorgung im Kernkraftwerk Obrigheim. Seit 2003 ist er zudem Projektleiter für die Stilllegung des KWO. Zu seinen Aufgaben zählen dabei unter anderem die Stilllegungsstrategie, Genehmigungsverfahren und das dazugehörige Projektmanagement.

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