Statistik

Weniger Rohöleinfuhren von Januar bis Oktober dieses Jahres

Die Rohölimporte haben sich von Januar bis Oktober dieses Jahres gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 0,2 Prozent auf 86,6 Millionen Tonnen verringert. Im Oktober selbst wurden laut des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle 8,5 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik eingeführt - 3,9 prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Im Oktober 2002 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,5 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 3,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (8,8 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze stieg im Jahresvergleich im Oktober auf 208,46 Euro. Er lag damit um 17 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (178,17 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Oktober auf 1,8 Milliarden Euro und lag damit um 196 Millionen Euro höher als im Vorjahreszeitraum.

Im Januar bis Oktober dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 0,2 Prozent von 86,8 auf 86,6 Millionen Tonnen verringert. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 16,5 Milliarden Euro um 1,8 Milliarden Euro niedriger aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 190,92 Euro im Schnitt um 9,5 Prozent niedriger als im Vorjahr (211,03 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 25 Lieferländern waren 2002 bislang Russische Föderation (26,2 Millionen Tonnen), Norwegen (17,9 Millionen Tonnen), Großbritannien (9,4 Millionen Tonnen), Libyen (7,1 Millionen Tonnen) und Syrien (6,1 Millionen Tonnen). 31,6 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 19,1 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

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