Was wird aus envia?

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Um die Genehmigung für eine Fusion vom Bundeskartellamt zu erhalten, müssen sich sowohl VEW als auch RWE von ihren Anteilen an der Vereinigte Energiewerke AG (VEAG) und der Lausitzer Braunkohle AG (LAUBAG) trennen. Um auch die letzten Hürden aus dem Weg zu Räumen, will sich der Essener Stromriese RWE nun auch von der envia Energie Sachsen Brandenburg AG trennen. Der Mehrheitsaktionär sollen sich aus dem ostdeutschen Stromunternehmen zurück ziehen - die envia steht also nach dem ersten Jahr ihres Bestehens offiziell zum Verkauf. Damit soll dem Erwerber von VEAG und LAUBAG zugleich der Zugang zum Endkundengeschäft geöffnet werden. Allerdings trennt sich die RWE ungern von ihrer ostdeutschen Tochter und wird einem potentiellen Käufer deshalb als Äquivalent eine Absatzgarantie in Höhe von 10,6 Terawattstunden jährlich bis 2007, die sich jährlich ab 2004 um 10 Prozent verringert, anbieten.
Die envia Energie Sachsen Brandenburg AG entstand aus dem Zusammenschluss dreier Regionalversorger aus Chemnitz (EVS AG), Cottbus (ESSAG) und Markkleeberg bei Leipzig (WESAG). Im Mai 1999 wurde der Handelsregistereintrag vorgenommen. Das Netzgebiet umfasst 18.700 Quadratkilometer, es wurden im Geschäftsjahr 1998/99 1,2 Millionen Tarifkunden versorgt. Das Unternehmen hat etwa 3300 Mitarbeiter.
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