Heizkosten sparen

Wärmepumpen-Frosti friert auf "Elektrotechnik 2002"

Obwohl Wärmepumpen Heizkosten sparen und die Umwelt schonen, weil sie die Energie direkt aus dem Erdreich nutzen, werden erst vier Prozent aller Neubauten in Deutschland mit ihnen beheizt. Um diese Zahl zu erhöhen wirbt die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW mit den sogenannten "Wärmepumpen-Wochen" für diese neue Technologie.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Frieren bei 30 Grad - das schafft nur Schneemann Frosti. Er trotzt dem Spätsommer bei der 33. Fachmesse "Elektrotechnik 2002" vom 4. bis 7. September in den Dortmunder Westfalenhallen. Frosti friert für die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW auf dem Stand des Fachverbandes Elektrotechnische Handwerke in Halle 5. Dort bittet der "Mann in Weiß" Industrie- und Handwerksfirmen um weitere rege Beteiligung an den Wärmepumpen-Wochen NRW.

Heizen mit Erdwärme wird immer attraktiver. Doch obwohl Wärmepumpen Heizkosten sparen und die Umwelt schonen, weil sie die Energie direkt aus dem Erdreich nutzen, werden erst vier Prozent aller Neubauten in Deutschland mit ihnen beheizt. In der Schweiz sind es zehnmal soviel. Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW: "Die drei Wärmepumpen-Wochen in den Jahren 2000, 2001 und 2002 waren sehr erfolgreich. Insgesamt 500 Veranstaltungen bei rund 200 Firmen, drei große Lesertelefonaktionen, rund 200 Presseartikel und Radiospots im WDR erreichten etwa eine Million Bürger in NRW. Die beteiligten Handwerksbetriebe verzeichneten bis zu 20 Prozent zusätzliche konkrete Anfragen. Erster nachweisbarer Erfolg war die Steigerung des Absatzes um rund 45 Prozent im Jahre 2001. Rund die Hälfte der 7000 verkauften Wärmepumpen wurde in NRW hergestellt. Von den bundesweit installierten 65 000 Wärmepumpen sorgten vergangenes Jahr 12 000 in NRW für wohlige Wärme."

Die Wärmepumpen-Wochen NRW sollen auch 2003 stattfinden. Interessierte Firmen und Handwerker können sich ab sofort an die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW wenden.

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