Photovoltaik

Wacker Schott Solar weiht neue Fabrik in Thüringen ein

Wacker Schott Solar hat am Mittwoch ein neues Werk in Jena eingeweiht. Darin sollen Siliciumkristalle für Photovoltaik-Anwendungen hergestellt werden, wie das Unternehmen mitteilte. Das neue Fabrikgebäude sei Teil eines Ausbauprogramms zur Herstellung von Solarwafern.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Jena (ddp-lth/red) - Bis 2012 will Wacker Schott Solar eine Gesamtkapazität von einem Gigawatt erreichen. Am Standort Jena seien dafür Investitionen von über 300 Millionen Euro vorgesehen, durch die voraussichtlich 700 neue Arbeitsplätze entstehen.

Auf dem Dach der neuen Produktionshalle wurde den Angaben zufolge Thüringens größte Solarstromanlage installiert. Das zweistöckige Gebäude mit einer Produktionsfläche von 13.500 Quadratmetern entstand in neun Monaten Bauzeit. Die Geschäftsführer Patrick Markschläger und Axel Schmidt zeigten sich zufrieden mit der zügigen Fertigstellung und sprachen von einem wichtigen Meilenstein für die weitere Expansion des Unternehmens.

Solarstandort Thüringen gefestigt

Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) sagte, Thüringen werde mit dieser Erweiterung als führender Solarstandort gefestigt und ausgebaut. Er lobte das Unternehmen als "internationalen Schrittmacher" in der Solarwaferproduktion. An der Einweihung nahm auch Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) teil.

Die Wacker Schott Solar GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Wacker Chemie AG und der Schott Solar AG. Das Joint Venture stellt Wafer aus Silicium her, die das Ausgangsmaterial für Solarzellen sind.

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