Geschäftsbericht

VSE AG steigert Jahresüberschuss

Die energis GmbH hat ihre Marktposition als regionales Querverbundunternehmen in den Bereichen Strom, Erdgas, Wärme und Wasser 2002 weiter gestärkt. Trotz eines Rückgangs der Stromabgabe um 0,08 Milliarden auf 1,35 Milliarden Kilowattstunden sei es energis gelungen, fast alle Kunden zu halten. Das geht aus der aktuellen Geschäftsbilanz hervor.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Die VSE AG (Saarbrücken) hat im Geschäftsjahr 2002 ihre Zielvorgaben deutlich überschritten und ihr Ergebnis von 9,6 auf 12,6 Millionen Euro gesteigert. Trotz unvermindert hartem Wettbewerb auf den Energiemärkten und einer verminderten Stromabgabe erhöhte sich der Umsatz der VSE AG um 13 Millionen auf 219 Millionen Euro. Gründe dafür seien vor allem die Ausweitung der Dienstleistungspalette der VSE und die Auswirkungen des vor einigen Jahren begonnenen Kostenmanagements, heißt es im aktuellen Geschäftsbericht. Das gute Ergebnis ermöglicht eine Ausschüttung von 12,29 Millionen Euro auf das Grundkapital von 40,96 Millionen Euro.

"In einem konjunkturell schwierigen Umfeld ist es uns gelungen, die VSE zu einer erfolgreichen multi-utility-Gruppe auszubauen", bilanzierten die VSE-Vorstandsmitglieder Dr. Werner Roos und Prof. Leo Petry. Der Ausbau des Querverbunds mit Strom, Erdgas und Wasser, die offen angelegte Kooperationsstrategie mit Stadt- und Gemeindewerken sowie die Entwicklung neuer Geschäftsfelder mit Angeboten auch außerhalb des Saarlandes seien die Grundlagen, auf denen das Unternehmen seine multi-utility-Strategie aufgebaut habe und erfolgreich umsetze.

Die VSE AG hat im Geschäftsjahr 2002 nahezu 3,81 Milliarden Kilowattstunden Strom abgegeben. Der Rückgang um 0,68 Milliarden Kilowattstunden sei sowohl auf konjunkturelle Einflüsse als auch auf Kundenwechsel zurückzuführen. Gleichzeitig konnten VSE-Vertriebspartner Kunden, die zwischenzeitlich gewechselt haben, für das laufende Geschäftsjahr zurückgewinnen.

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