Geschäftsbericht 2001

VSE: 24 Prozent Dividende

In den vier Geschäftsfeldern Versorgung, Telekommunikation, Facility Management und kaufmännische Services hat sie Saarbrückener VSE AG die Zielvorgaben für 2001 übertroffen. Deutlich erhöht hat sich der Umsatz des Konzerns von 348 Millionen Euro im Jahr 2000 auf 386,4 Millionen Euro. Der Konzerngewinn betrug 11,6 Millionen Euro.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Die VSE AG (Saarbrücken) hat im Geschäftsjahr 2001 die Zielvorgaben deutlich übertroffen: Trotz weiterhin scharfen Wettbewerbs auf den Energiemärkten ist es der VSE gelungen, das Unternehmen zu einem schlagkräftigen Konzern mit den vier Geschäftsbereichen Versorgung, Telekommunikation, Facility Management und kaufmännische Services weiter auszubauen und Umsatzerlöse und Betriebsergebnis zu steigern. Gleichzeitig setzte die VSE mit ihren Partnern den kooperativen Weg in der Energiewirtschaft konsequent fort.

Herausforderungen gemeistert

Deutlich erhöht hat sich der Umsatz des Konzerns von 348 Millionen Euro im Jahr 2000 auf 386,4 Millionen Euro. Der Konzerngewinn betrug 11,6 Millionen Euro. Gründe dafür sind der Einstieg in das Wassergeschäft sowie die erhöhte Erdgasabgabe des Beteiligungsunternehmens energis und Wachstum in den Geschäftsfeldern Telekommunikation und Facility Management. Die VSE-Vorstandsmitglieder Dr. Werner Roos und Prof. Leo Petry zeigten sich auf der Bilanzpressekonferenz in Saarbrücken zuversichtlich, dass VSE AG und Konzerngesellschaften trotz anhaltenden Kostendrucks die Herausforderungen des Wettbewerbs weiterhin erfolgreich meistern würden. "Die VSE ist mit ihren Unternehmen am Markt gut aufgestellt, bietet individuelle Lösungen für die Kunden und hat mit dem RWE-Konzern einen strategischen Partner, der alle Vorteile eines internationalen Global Players mitbringt."

VSE-Stromgeschäft

Die VSE AG hat mit etwa 4,5 Milliarden Kilowattstunden so viel Strom abgegeben wie im Jahr 2000. Die Absatzentwicklung an die von der VSE belieferten Kunden verlief dabei unterschiedlich: Die Industriekunden, insbesondere die Stahl- und Automobilindustrie, haben konjunkturell bedingt mit 1,26 Milliarden Kilowattstunden drei Prozent mehr Strom abgenommen als im Jahr zuvor. Die Stromabgabe an das Beteiligungsunternehmen energis erreichte mit fast 1,43 Milliarden Kilowattstunden das Vorjahresniveau. Bei weiterverteilenden Stadt- und Gemeindewerken ist die Stromabgabe mit rund 1,595 Milliarden Kilowattstunden insgesamt leicht rückläufig gegenüber 2000. Erfreulich sei, so Vorstandsmitglied Dr. Werner Roos, dass es der VSE gelungen sei, mit fast allen weiterverteilenden Unternehmen Stromlieferverträge für die Jahre 2002 und 2003 abzuschließen.

Geschäftsbereich Versorgung: energis

Die energis GmbH hätte ihre Marktposition als führendes regionales Querverbundunternehmen im Geschäftsjahr 2001 konsequent ausgebaut. Dazu hat sich energis an weiteren kommunalen Unternehmen, z.B. Stadtwerke Saarlouis, KEW Kommunale Energie- und Wasserversorgung AG, Neunkirchen, Gas- und Wasserwerke Bous-Schwalbach, beteiligt, das Dienstleistungsangebot erweitert und die Serviceleistungen für die Kunden weiterentwickelt. Die Stromabgabe betrug etwa 1,43 Milliarden Kilowattstunden.

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