Vorzeitiger Baubeginn für Umweltkontor-Projekt Holzheizkraftwerk Helbra

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
Die Umweltkontor Renewable Energy AG kann den Einstieg in den lukrativen Biomasse-Markt weiter forcieren. Wie Umweltkontor-Vorstand Heinrich Lohmann mitteilte, ist - schneller als vorgesehen - der Baubeginn für die Errichtung des Holzheizkraftwerkes Helbra in Sachsen-Anhalt erteilt worden. Der Bescheid des Regierungspräsidiums Halle an der Saale zum vorzeitigen Beginn der Baumaßnahmen sei eingetroffen - nunmehr könne man noch im ersten Quartal dieses Jahres mit dem Bau beginnen.



Umweltkontor ist 100-prozentiger Eigentümer des Projektes mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 50 Millionen DM und wird auch den Vertrieb über einen Biomasse-Fonds übernehmen. "Im Rahmen unserer neu kreierten Dachmarke Umweltkontor-Finance können wir somit neben den klassischen geschlossenen Windenergiefonds unser Angebot als Finanzdienstleister erweitern und den Anlegern zusätzliche attraktive Beteiligungsmöglichkeiten in Erneuerbare Energien bieten", so Lohmann.



Nach seiner Fertigstellung, die für das kommende Jahr geplant ist, wird das Kraftwerk eine elektrische Leistung von 5,8 Megawatt aus regenerativen Energien erzeugen und ins Netz einspeisen. Es ist damit das erste derartige Projekt, das nach Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) errichtet wird und die im EEG festgelegte Vergütung in Höhe von bis zu 20 Pfennig je Kilowattstunde für den erzeugten Strom erhält.



Die Energiegewinnung aus Biomasse verzeichnet seit 1995 enorme Steigerungsraten von jährlich über 20 Prozent. Bis 2010 können nach Schätzungen der Deutschen Shell AG Energie-Volumina von annähernd 130 Terawattstunden aus Biomasse gewonnen werden.

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