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Volkswind schließt Mezzaninekapital-Transaktion erfolgreich ab

Die im niedersächsischen Ganderkesee ansässige Volkswind GmbH hat zehn Millionen Euro Mezzaninekapital platziert. Mit dem Geld will das Unternehmen den Anlageneigenbetrieb forcieren - insbesondere in Frankreich und Thüringen sollen im nächsten Jahr etwa 150 MW finanziert werden.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Ganderkesee (red) - Die Volkswind GmbH hat erfolgreich zehn Millionen Euro Mezzaninekapital platzieren können. Damit nutzt Volkswind als eines der ersten europäischen Unternehmen der Windkraftbranche den Mezzaninekapitalmarkt und gewinnt einen institutionellen Investor für sich. Die Finanzmittel werden zur weiteren Umsetzung des Anlageneigenbetriebs eingesetzt. Insbesondere in Frankreich und Thüringen sollen 2005 etwa 150 MW finanziert werden. Genehmigungen für 100 MW liegen bereits vor. Unter "Mezzaninekapital" versteht man die Finanzierungsrunde im mittleren Entwicklungsstadiums eines neuen Unternehmens.

Beraten wurde Volkswind bei dieser Transaktion vom Londoner Finanzhaus Ethos Partners Limited, das sich auf Finanzierungsthemen in erneuerbarer Energie spezialisiert hat. "Die exzellente Bonität der Volkswind, die im Rahmen eines Ratings nachgewiesen wurde, trug zur schnellen Platzierung des Mezzaninekapitals an einen institutionellen Investor erheblich bei", so Frank Esslinger, Direktor bei Ethos Partners.

Die Volkswind GmbH wurde 1993 von Martin Daubner und Matthias Stommel gegründet, die seither das Unternehmen als geschäftsführende Gesellschafter leiten. Kerngeschäft ist die Planung, Projektierung und der Betrieb von Windenergieanlagen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Ganderkesee (Niedersachsen) und einen weiteren Standort in Egeln (Sachsen-Anhalt).

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