Preissteigerungen

Vodafone erhöht Service-Entgelte teilweise stark

Vodafone hat zum Jahresanfang die Preise für zahlreiche Services erhöht, darunter die Gebühren für Mahnungen und Rücklastschriften.

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Vodafone hat zum Jahresanfang die Preise für zahlreiche Services erhöht, darunter die Gebühren für Mahnungen und Rücklastschriften. Aber auch, wer eine ausführliche Verbindungsübersicht möchte, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen als vorher. Besonders stark steigt auch das Entgelt für die Rufnummernmitnahme im Festnetz.

Vodafone-Kunden müssen mehr Mahngebühren zahlen

Kunden müssen sowohl im Mobilfunk- als auch im Festnetzbereich jetzt 2,50 statt zwei Euro zahlen, wenn sie ihre Gebühren überweisen wollen, anstatt sie abbuchen zu lassen ("Selbstzahler"). Die Mahngebühren steigen für Festnetzkunden von sechs auf neun Euro. Rücklastschriften kosten statt 13 Euro nun 15 Euro, das gilt für den Festnetz- sowie für den Mobilfunkbereich. Andere Änderungen fallen noch stärker ins Gewicht. Wer eine ausführliche Verbindungsübersicht möchte, muss statt zwei Euro jetzt fünf Euro bezahlen, für die Rechnungszweitschrift im Festnetz werden statt 2,56 Euro ebenfalls fünf Euro fällig.

Rufnummernmitnahme im Festnetz fast viermal so teuer

Die Entgelte für einen Rufnummerntausch im Mobilfunk steigen von zehn auf 15 Euro. Wählt man eine individuelle Rufnummer, kostet das nun 20 Euro statt wie zuvor 9,99 Euro. Wer seine Rufnummer im Bereich Festnetz mitnehmen will, muss 30 statt 8,15 Euro zahlen. Schließlich werden für eine Vertragsübernahme im Mobilfunk 20 Euro verlangt, zuvor waren es 15,71 Euro.

Im Vodafone Kundenforum findet sich die Liste der Preiserhöhungen noch einmal in der Übersicht. Nach Aussage des Anbieters werden die Preise auf ein marktübliches Niveau angepasst. Diese Änderungen rechtfertigen laut Vodafone keine Sonderkündigung, da die Entgelte kein Vertragsbestandteil seien.

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